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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1029261784
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-50039
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Zweite Auflage / nach der dritten französischen Ausgabe herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (XX, 804 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Buch. Der Liberalismus
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Index

Full text

400 
Drittes Buch. Der Liberalismus. 
Wenn nun auch Stuart Mill den Nationalisten durch seine Theorie 
den Weg geöffnet hat, so muß man doch anerkennen, daß er selbst dem 
Freihandel treu geblieben ist und sogar die LisT’sche These von dem 
vormundschaftlichen oder erziehlichen Schutzzoll durchaus verwirft. 
„Wenn die Schutzzölle, sagt er, das Ziel haben, irgendeinen Zweig der 
nationalen Gewerbe zu ermutigen, wirken sie nur bösartig ... Sie hindern 
eine Ersparnis an Arbeit und Kapital, deren Ertrag, wenn man ihre Ver 
wirklichung gestattete, in irgendeinem Verhältnis zwischen dem Land, 
das einführt, und den Ländern, die die Erzeugnisse des einführenden 
Landes kaufen, verteilt werden würde 1 ).“ 
Wie man weiß, war die freihändlerische Doktrin nicht, wie die anderen 
Theorien der klassischen Schule, im Bereich der Spekulation verblieben, 
sondern hatte eine der bedeutendsten Bewegungen der Wirtschafts 
geschichte hervorgerufen und das berühmte Gesetz vom 25. JuniJjffi 
schaffen helfen, das die (englischen) Getreideeinfuhrzölle abschaffte. 
Diesem Gesetze folgten eine Reihe weiterer, die die Zollschranken, eine 
nach der anderen, niederwarfen. Um dies zu erreichen, war es nötig g e " 
wesen, die Beredsamkeit eines Richard Cobden, eines John Briu hT 
und vieler anderer in den Dienst der Lehre vom „free-trade“ zu stellen; 
war es nötig gewesen, 1838 die National Anti-Corn Law League zu gründen; 
war es nötig gewesen, 10 mal vom Parlament zurückgewiesen zu werden, 
den Minister Robert Peel und den Herzog von Wellington zu be 
kehren; und all dies wäre vielleicht ohne die schlechte Ernte und die 
drohende Teuerung von 1845 vergeblich geblieben. — Dieser bewunderungs 
würdige Kampf tat jedoch mehr für den Triumph der liberalen wirtschaft 
lichen Schule und für die Verbreitung ihrer Ideen als die gelehrtesten 
Beweisführungen ihrer Meister. Man weiß, daß eine ähnliche, von Bastia? 
in Frankreich hervorgerufene Bewegung fehlschlug, und daß man 14 Jah re 
warten mußte, ehe derselbe Cobden und Michel Chevalier den Vertrag 
von 1860 durchsetzen konnten. Und dieser Vertrag beruhte letzten Grundes 
nur auf einem persönlichen Willensakt Napoleons III. Hierüber machte 
sich Cobden auch keine falschen Vorstellungen, denn er sagte, daß neun 
Zehntel aller Franzosen dieser Reform feindlich gegenüber ständen. 
§ 2. Das individualistisch-sozialistische Programm 
Stuart Mill’s. 
Im Vorstehenden haben wir die um die Mitte des XIX. 
hunderts herrschende Lehre der klassischen Schule dargestellt, 
übrigens das Beiwort „Schule“ energisch zurückwies, weil sie sie 
') Principles, Book V, Ch. IV, § 6.
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1921.
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