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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1029261784
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-50039
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Zweite Auflage / nach der dritten französischen Ausgabe herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (XX, 804 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Buch. Der Liberalismus
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Index

Full text

402 Drittes Bach. Der Liberalismus. 
recht interessantes Buch schreiben, um diesen Nachweis zu führen. Ohne 
von dem Einfluß der Philosophie A. Comte’s zu sprechen, auf den er bei 
jeder Gelegenheit hinweist, und um nur auf nationalökonomischem Boden 
zu bleiben, hat er selbst anerkannt, daß er den Saint-Simonisten einen 
großen Teil seiner Lehre über das Erbrecht und das arbeitslose Einkommen 
verdankt, Sismondi seine Sympathie für den kleinbäuerlichen Besitz, 
und den Assozialisten von 1848 seinen Glauben an die Kooperativ-Gesell 
schaften als Ersatz des Lohnsystems. 
Dies soll durchaus nicht heißen, daß Stuart Mii.l sich zum So 
zialismus bekehrt habe. Freilich weiß er ihn gegen unverdiente Anschul 
digungen zu verteidigen. Denen, die ihm vorwerfen, jede persönliche 
Initiative und alle Freiheit vernichten zu wollen, antwortete er verächtlich, 
daß „der Lohnempfänger der Fabrik heute weniger persönliches Interesse 
an seiner Arbeit habe, als irgendein Mitglied einer kommunistischen 
Genossenschaft“, und daß „aller Zwang des Kommunismus als eine Er 
lösung gegenüber der heutigen Lage der Mehrheit des Menschengeschlechtes 
wirken würde“ 1 ). Wenn er zugibt, daß „schon heute der Kommunismus 
von einer Elite von Menschen verwirklicht werden könne, und daß dies 
später von Allen getan werden kann“ 2 3 ), und wenn er der Hoffnung Ausdruck 
gibt, daß eines Tages „die Erziehung, die Sitte und die Kultur der Ge 
fühle den Menschen dazu bringen werden, für sein Vaterland ebensogut 
den Boden umzugraben oder Leinewand zu weben, wie er heute für sein 
Vaterland kämpft“ — so scheidet er sich doch nichtsdestoweniger vom 
Sozialismus, da er die Notwendigkeit der freien Konkurrenz aufrecht 
erhält und mit Energie jeden Zwang der Mehrheit hinsichtlich der wesent 
lichen Rechte des Individuums zurückweist. 
Der erste Schlag, den er gegen die klassische Doktrin führt, besteht 
darin, daß er ihre Grundlage, den Glauben an allgemeine und ewig®’ 
natürliche Gesetze untergräbt. Er geht nicht soweit, zu behaupten, vn® 
es später die historische Schule und der Marxismus tun, daß diese angeh' 
liehen natü'liehen Gesetze nichts weiter sind, als Ausdrücke von Be 
ziehungen, die einem gewissen Zustande der wirtschaftlichen Geschieh e 
eigentümlich sind und mit ihm sich ändern werden. Aber er führt eine v°n 
Folgerungen geradezu trächtige Unterscheidung ein: — in dem Bereit^ 
der Produktion gibt es allerdings natürliche Gesetze; im Bereich de 
Verteilung jedoch gibt es nur Gesetze, die von Menschen gemacht worde 
sind, und die infolgedessen auch von Menschen geändert werden können )■ 
1 ) Principles, B. II, Kap. 1. 
2 ) Gouvernement reprdsentatif, S. 21. Mfit't 
3 ) „Die ersteren (die Gesetze der Produktion) haben einen ähnlichen Char ^ 
wie die physischen Gesetze. In ihnen gibt es nichts Fakultatives oder Willkürliche ^ 
Für die Gesetze der Verteilung gilt aber nicht dasselbe. Sie sind nur eine ® e
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1921.
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