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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1029261784
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-50039
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Zweite Auflage / nach der dritten französischen Ausgabe herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (XX, 804 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Buch. Der Liberalismus
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Index

Full text

410 
Drittes Buch. Der Liberalismus. 
auch ich sehe heute unter allen dargebotenen Gaben der Reformatoren 
noch nichts Besseres. 
§ 3. Die Nachfolger Stuart Mill’s. 
Der Einfluß Stuart Mill’s war universal, aber trotzdem hinter 
ließ er keine wirklichen Schüler, vielleicht deshalb, weil die, die es 
hätten werden könnten, wie z. B. Arnold Toynbee, sich der historisch 
ethischen Schule angeschlossen haben. 
Die klassische Schule folgte ihm nicht in seinen sozialistischen Ten 
denzen. Sie fuhr fort, die Lehren ihrer ersten Meister zu lehren, — aber 
mit vermindertem Ansehen, und sie erzeugte keine Werke mehr, die denen 
gleichgestellt werden können, die wir eben studiert haben. Es gibt jedoch 
einige, die, wenn sie auch nur zweiten Ranges sind, ausgezeichnet ge 
nannt werden können. Wir weisen nur auf die wichtigsten hin. 
In England gehören dazu die Bücher von Cairnes, besonders So me 
Leading Principles of Political Economy, das 1874 erschien. 
Gewöhnlich stellt man Cairnes als einen Schüler Stuart Mill’s hin: 
das ist jedoch ganz und gar verkehrt *). Er ist in jeder Weise ein Klassiker, 
ebenso wohl durch die deduktive Methode, die er die einzig mögliche nennt, 
und die er sogar übertreibt, als auch durch den Gleichmut, mit dem er 
die sozialen Ungerechtigkeiten betrachtet. Er nimmt das laisser-faire, 
„nicht als Grundlage einer wissenschaftlichen Doktrin . . ., sondern als 
die sicherste und praktischste Lebensregel“ an 2 ). Er verteidigt gegen 
Stuart Mill das alte Gesetz des Lohnfonds. — Einen wirklich neuen 
Beitrag hat er nicht geliefert, wenn man nicht eine Verbesserung des 
Konkurrenzgesetzes so nennen will. — Er hat darauf hingewiesen, daß 
es weit davon entfernt ist, die große Tragweite zu besitzen, die man ihm 
zuschrieb, sondern sich nur zwischen Individuen, die ungefähr in gleicher 
Lage sind, betätigt, nämlich daß seine Wirkung nur im Innern kleiner ge' 
schlossener Gruppen, aber nicht von einer dieser Gruppen auf die andere 
in Erscheinung trete: er nennt dies die Theorie der „non competing 
groups“ (nicht in Wettbewerb stehender Gruppen). Hierdurch erklärt 
sich, daß die Ungleichheit der Profite und der Löhne sich bis ins Un 
endliche aufrecht erhalten kann. 
worden sind, schreibt er, indem er von Auguste Comte spricht: „Was für ein un 
geheuerlicher Irrtum liegt doch in dem Glauben, daß dieses Gesetz der Zivilisation 
einen beständigen Fortschritt erheische! Warum nicht zugeben, daß im Maßstabe, 
wie die Menschheit in gewissen Richtungen fortschreitet, sie in anderen Rückschritte 
macht?“ 
■ k ann ihn jedoch, soweit soziale Reformen in Betracht kommen, hin 
sichtlich eines Punktes als von Stuart Mill beeinflußt ansehen: er erklärt, allerdings 
nebenbei, daß „die Kooperation“ der einzige Ausweg aus der heutigen Lage sei. 
2 ) Essays, S. 281.
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1921.
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