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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1029261784
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-50039
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Zweite Auflage / nach der dritten französischen Ausgabe herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (XX, 804 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Buch. Die Abtrünnigen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Index

Full text

422 
Viertes Buch. Die Abtrünnigen. 
Ökonomie einfach zu der Geschichte der wirtschaftlichen Meinungen in 
den verschiedenen Epochen in Verbindung mit der historischen Gesamt 
entwicklung einer Nation. 
Sein Buch blieb im Übrigen fast unbemerkt. Die Historiker über 
sahen es. gerade so wie die Volkswirtschaftler. Erst später als die „junge 
historische Schule“ sich zu ihrer vollen Bedeutung entwickelt hatte, 
wandte sich die Aufmerksamkeit dem alten Werke Knies’ zu, von dem 
eine zweite Ausgabe 1883 erschien. Knies hat sich verschiedentlich 
darüber beklagt, daß Roscher niemals seine Ideen diskutieren wollte. 
Eigentlich hätte Knies, nachdem er einen so gewaltigen Anlauf 
genommen hatte, um die Methode einer neuen Ökonomie zu begründen, 
es seine erste Sorge sein lassen müssen, ihre Ergiebigkeit durch Anwen 
dung auf die Untersuchung wirtschaftlicher Tatsachen darzutun. Eigen 
tümlicherweise hat er das nicht getan. Seine späteren Arbeiten über 
das Geld und den Kredit, die ihm eine berechtigte Berühmtheit eingetragen 
haben, zeigen keine Spur von den in seinen früheren Schriften bemerk 
baren historisierenden Sorgen. 
So hatten also die drei Gründer der Schule die klassische Methode 
wohl kritisiert, aber sie hatten sich nicht über den Zweck und die Natur 
der Wissenschaft verständigen können und überließen es Anderen, ihre 
Ideen zur Anwendung zu bringen. 
Die junge historische Schule, die sich nach 1870 um Schmoller 
zusammenschloß, unternahm es, diese Anwendung zu versuchen. Die 
Schriftsteller der „jungen historischen Schule“ unterscheiden sich von 
den Schriftstellern, über die wir soeben gesprochen haben, in zwei Haupt' 
punkten: 
1. Sie lassen den unglücklichen Streit, den Hildebrand und Knies 
über die wirtschaftlichen Gesetze begonnen hatten, völlig beiseite. Sie 
hüten sich, natürliche Gesetze und Regelmäßigkeiten des sozialen Lebens 
zu leugnen, deren Untersuchung gerade den Zweck der Wissenschaft 
darstellt. Sie sind im Gegenteil Deterministen. „Wir wissen heute,“ 
sagt Schmoller 1 ), „daß die psychische Kausalität eine andere ist, als 
die mechanische, aber wir betrachten sie als eine gleich notwendige- 1 
Sie bestreiten nur, daß diese Gesetze durch die klassische Methode ent 
deckt werden können. In dieser Hinsicht haben sie die Kritiken aller 
ihrer Vorgänger wieder aufgenommen, — Kritiken, von denen wir weiter 
unten sprechen werden. 
Was die „Entwicklungsgesetze“ anbelangt, zu denen Hildebrand 
die wissenschaftlichen Untersuchungen führen wollte, so betrachten 
sie sie mit großem Skeptizismus. Schmoller sagt: „Wir sprechen, 
während wir gestehen, historische Gesetze nicht zu kennen, von wir - 
') Schmoller, Grundriß der allgemeinen Volkswirtschaftslehre (Le'P 211 '’ 
1908), Bd. I, S. 107.
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1921.
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