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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1029261784
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-50039
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Zweite Auflage / nach der dritten französischen Ausgabe herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (XX, 804 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Buch. Die Abtrünnigen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Index

Full text

456 
Viertes Buch. Die Abtrünnigen. 
des neunzehnten Jahrhunderts ist sie verschiedentlich aufgetaucht. In 
Frankreich besonders sind wir ihr schon gegen Ende der Juli-Monarchie 
begegnet. Zu diesem Zeitpunkt fordern Louis Blanc, und neben ihm 
Männer, wie Vidal, die ihren Zielen nach Sozialisten waren, das Ein 
greifen des Staates, und zwar nicht nur, um die Ungerechtigkeiten der 
bestehenden Gesellschaft abzuschaffen, sondern um ohne plötzliche Er 
schütterung die Geburt der zukünftigen Gesellschaft vorzubereiten. Daher 
ist Louis Blanc der erste sozialistische Vorläufer des Staatssozialismus. — 
Trotzdem waren in dem Lande, in dem er seinen größten Erfolg haben 
sollte, in Deutschland, Rodbertus und Lassalle seine unmittelbarsten 
Urheber. 
Der Einfluß von Rodbertus und Lassalle auf den deutschen Staats 
sozialismus beruht aber nicht nur auf dem, was er ihnen entlehnt hat. 
Persönliche Beziehungen verbanden sie mit den Männern, die ihn ge 
schaffen oder verwirklicht haben, und man kann den Einfluß ganz klar 
erkennen, den sie auf ihre Freunde ausgeübt haben. Im Mittelpunkt 
der Gruppe steht Rodbertus. Von 1862—1864 unterhält er einen leb 
haften Briefwechsel mit Lassalle. Ein gemeinsamer Freund, Lothar 
Bücher, ein alter Demokrat von 1848, der später der Vertraute Bis- 
harck’s wurde, hatte sie zusammengeführt. Bismarck selbst verschmähte 
es nicht, zur Zeit des Höhepunktes von Lassalle’s sozialistischer Agi 
tation ziemlich mysteriöse Beziehungen mit ihm zu pflegen 1 ). Auf der 
anderen Seite war Rodbertus seit 1870 in häufigem Verkehr mit Adolf 
Wagner, dem bedeutendsten Vertreter des Staatssozialismus, der niemals 
gezögert hat, den großen Einfluß anzuerkennen, den Rodbertus auf die 
Bildung seiner eigenen Ideen gehabt hat. Adolf Wagner wieder wurde 
oft zum Fürsten Bismarck gerufen und von ihm um Rat gefragt. 
Aber auch außerhalb ihrer Beziehungen zu dem Staatssozialismus 
verdienen Rodbertus und Lassalle, die Aufmerksamkeit des Historikers 
der volkswirtschaftlichen Doktrinen auf sich zu ziehen. Der erste ist ein 
Theoretiker von einer ganz ungewöhnlichen Kraft, ein glänzender Schrift 
steller, dessen Gedanken außerordentlich anregend sind. Der zweite ist 
ein Agitator, der mehr zur Verbreitung der Ideen als zu ihrer Bildung 
beigetragen hat, aber der in der deutschen Arbeiterbewegung eine tief 
gehende Spur hinterließ. Daher legen wir hier ihre Gedanken, besonders 
die Rodbertus’, etwas ausführlicher dar und werden versuchen die Rolle 
und den Charakter der beiden Männer zu kennzeichnen. 
A. Rodbertus. 
In der Geschichte der Doktrinen nimmt Rodbertus eine besondere 
Stelle ein. Durch ihn sind die Gedanken Sismondi’s und die der Saint- 
x ) Siehe über das Leben Lassalle’s im Allgemeinen und seine Beziehungen zu 
Bismarck im besonderen: Hermann Oncken, Lasalle, Stuttgart, 1904, 4ö0 Seiten.
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1921.
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