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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1029261784
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-50039
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Zweite Auflage / nach der dritten französischen Ausgabe herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (XX, 804 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Buch. Die Abtrünnigen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Index

Full text

464 
Viertes Buch. Die Abtrünnigen. 
3. Es bleibt nun noch die dritte und in den Augen Rodbertüs’ die 
bedeutsamste wirtschaftliche Funktion übrig, die die Gesellschaft zu er 
füllen hat: die gerechte Verteilung des sozialen Produktes. Die Unter 
suchung dieser Frage ist der Hauptgegenstand seiner Bemühungen. Ihre 
Lösung ist die Grundaufgabe der Wissenschaft. Gleich Sismondi und den 
Sozialisten, von denen er ausgeht, betrachtet er die Erklärung des Pauperis 
mus und der Krisen als die dringlichste Aufgabe der Nationalökonomie- 
Was ist nun eine gerechte Verteilung? Rodbertüs antwortet: die, 
die jedem Arbeiter das Erzeugnis seiner Arbeit gibt 1 ). Wird nun dieser 
Erfolg in der bestehenden Ordnung der freien Konkurrenz und des Privat 
eigentums erzielt? 
Um dies zu erfahren, müssen wir den Mechanismus der Verteilung, 
so wie er heute besteht, untersuchen. Die Beschreibung, die Rodbertüs 
davon gibt, unterscheidet sich nicht von der, die J.-B. Say davon geben 
j würde. Sie stimmt in allen Punkten mit dem klassischen Schema überein. 
Auf der einen Seite kauft der Unternehmer die Dienste der Arbeit, des 
Kapitals und des Bodens; auf der anderen verkauft er die Erzeugnisse, die 
aus ihrem Zusammenwirken entstehen. Der Preis, den er für diese Dienste 
zahlt, und der, den er selbst vom Verbraucher erhält, ergibt sich auf jedem 
dieser Märkte aus dem Stand des Angebotes und der Nachfrage. Der Ge 
winn ist das, was nach Bezahlung der Löhne, der Zinsen und der Boden 
rente von dem Verkaufspreise übrig bleibt 2 ). 
So vollzieht sich die Verteilung des Profites durch den Mechanismus 
des Tausches, und dessen Wirkung besteht darin, dem Besitzer eines jeden 
produktiven Dienstes den Marktwert dieses Dienstes zu verschaffen. An 
scheinend gibt es nichts Gerechteres. . . aber eben nur anscheinend, denn 
wenn wir die soziale und moralische Wirklichkeit, die sich unter diesem 
automatischen Mechanismus verbirgt, untersuchen, so bemerken wir so 
gleich, daß er auf eine Beraubung des Arbeiters durch die Besitzer d eS 
Bodens und des Kapitals hinausläuft. Woher kommen nämlich alle die 
Produkte, die der Tausch unter so viele verschiedene Nutznießer verteilt • 
Einzig und allein vom Arbeiter. Sie haben nichts als Arbeit, ja sogar» 
nichts als Handarbeit gekostet. Nicht als ob Rodbertüs die intellektuelle 
oder die wirtschaftliche Arbeit der Leitung verachtete. Weit davon en - 
fernt. Aber auf Grund einer recht seltsamen Auffassung erscheint ihn 1 
die Intelligenz als eine unerschöpfliche Kraft, deren Verbrauch infolge 
dessen keine Kosten verursacht, ebenso wie der Verbrauch der natürliche 
Kräfte der Natur nichts kostet. Nur die Handarbeit bedingt einen ver 
brauch an Kraft und Zeit, also das Opfer, die Aufgabe einer bestimm eI 
*) Übrigens fügt Rodbertüs hinzu, daß ein Teil des Gesamterzeugnisses 
jeden ihm genommen werden soll, um den öffentlichen Bedürfnissen zu dienen (Kap i 
J ) Kapital.
	        

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Die Fabriksparkasse. Carl Heymanns Verlag, 1914.
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