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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1029261784
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-50039
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Zweite Auflage / nach der dritten französischen Ausgabe herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (XX, 804 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Buch. Die Abtrünnigen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Index

Full text

500 
Viertes Buch. Die Abtrünnigen. 
Spielers, aber er kann nichts dagegen einwenden. Alles verläuft ordnungs 
mäßig. Sicherlich weiß der Kapitalist in seiner Schlauheit sehr gut, daß 
er, indem er die Arbeitskraft kauft, ein gutes Geschäft macht, weil sie die 
einzige Ware, das einzige Instrument ist, das die mysteriöse Kraft be'sitzt, 
eine Wertquelle zu sein und mehr Wert zu erzeugen, als sie in sich selbst 
besitzt 1 ). Der Kapitalist hat, wie Marx sagt, „den Casus, der ihn lachen 
macht, vorgesehen“ (Kapital, IV.Ausg. S.157; Anm. d. Übers.). Jedoch 
„liegt hierin ein besonders günstiger Zufall für den Käufer, der in Nichts 
die Rechte des Verkäufers verletzt“, und der infolgedessen dem Arbeiter 
keine Möglichkeit einer Klage auf Schadenersatz gibt, und zwar nicht 
nur vom rechtlichen, sondern auch vom wirtschaftlichen Gesichtspunkt 
aus, — ebenso wenig wie einem Bauer, der eine Kuh verkauft, die, ohne 
daß er es weiß, trächtig ist! 
Bis jetzt haben wir nur von der Arbeit gesprochen, aber die Haupt 
person, der Held des Buches von Karl Marx, ist das Kapital, wie ja auch 
der Titel besagt. Unsere Darlegung der marxistischen Lehre über die Pro 
duktion würde daher sehr unvollkommen sein, wenn wir nicht auch aus 
führten, wie Marx die Rolle des Kapitals in der Produktion versteht. 
An und für sich ist das Kapital selbstverständlich und ohne jede 
Frage steril, da ja die Voraussetzung lautet, daß die Arbeit allein den 
Wert schafft. Die Arbeit kann aber ihre produktiven Fähigkeiten nicht 
ausüben, ohne eine gewisse Menge Kapital zu verbrauchen, und es kommt 
darauf an, zu erfahren, wie das Kapital sich mit der Arbeit verbindet- 
Marx unterscheidet im Kapital zwei Teile: 
1. Denjenigen, der dazu dient, die Arbeiterbevölkerung in Gestalt 
von Löhnen oder Existenzmitteln zu erhalten. Die alten Ökonomisten 
nannten dies den Lohnfonds, und er selbst nennt es das variable Kapital- 
Wenn dieses variable Kapital auch nicht selbst produziert, so erzeugt eS 
doch, indem es von der Arbeit verbraucht wird, den Wert und den Mehr' 
wert. — 
2. Denjenigen, der einfach dazu dient, die Arbeit in Gestalt von 
Werkzeugen, Maschinen, Gebäuden und so weiter zu unterstützen, und 
den Marx das konstante Kapital nennt. Da es nicht wie das and ere 
von der menschlichen Arbeit absorbiert und belebt wird, kann es keinen 
Mehrwert hecken. Es produziert nichts, aber es reproduziert doch etwas» 
nämlich seinen eigenen Wert, in dem Maße wie dieser im Laufe des P f °' 
duktionsprozesses verbraucht wird. Tatsächlich ist dieses konstant 
Kapital offenbar selbst nur das Produkt einer Arbeit; es ist geronnene 
] ) „Es ist also eine Naturgabe der sich betätigenden Arbeitskraft, der lebendig®® 
Arbeit, Werte zu erhalten, indem sie Wert zusetzt ... die Erhaltung des vorhanden 
Kapitalwerts“ (S. 173, I. Aufl.). „Der Kapitalist hat durch den Kauf der Arbeitskr^ 
die Arbeit selbst als lebendigen Gärungsstoff den toten von ihm gleichfalls besesse 
Bildungselementen des Produktes eiiiverleibt“ (S. 150, I. Aufl.).
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1921.
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