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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1029261784
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-50039
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Zweite Auflage / nach der dritten französischen Ausgabe herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (XX, 804 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Buch. Die Begründer
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Index

Full text

3* 
Kapitel I. Die Physiokraten. 
Fremde erhält; dieser Eingangszoll wird daher nnr von deinen eigenen 
Volksgenossen bezahlt“ 1 ). 
3. Widerlegung der sogenannten Reziprozitätspolitik. 
„Ein von einem benachbarten Volke erhobener Eingangszoll schadet 
dem Volke, das verkauft, insoweit, als er den möglichen Verbrauch 
seiner Erzeugnisse vermindert. Diese indirekte Wirkung ist unaus 
bleiblich. Kann ihr aber durch Vergeltungsmaßregeln nicht begegnet 
Werden? England hat auf französische Weine einen ungeheueren 
Z °H gelegt, der denVerbrauch bedeutend einschränkt; wird England 
a ber eher imstande sein, euren Wein zu kaufen, wenn ihr eurerseits 
seine Produkte mit Zoll belegt? Wird der Nachteil, den ihr erleidet, 
geringer durch den, den ihr England zufügt?“ 
Wir haben hier viel zitiert, denn seit 100 Jahren ist in dieser 
bi'age nichts Überzeugenderes gesagt worden! 
Deshalb wurde diesen Theorien auch sofort eine gesetzliche Be 
stätigung durch die Edikte von 1763 und 1766 gegeben, in denen 
ie Freiheit des Getreidehandels erst im Inlande, dann mit dem Aus- 
ande gewährt wurde, allerdings noch mit einigen schwerwiegenden 
esc hränkungen. Unglücklicherweise zeigte sich die Natur ihren 
£ treuen Bewunderern, den Physiokraten, gegenüber sehr undankbar. 
® suchte das Land sogleich mit 4 oder 5 aufeinander folgenden 
t ernten heim, an denen das Volk selbstverständlich den neuen 
netzen und den Physiokraten, die sie inspiriert hatten, die Schuld 
g ‘ Trotz ihrer Proteste wurde das liberale Gesetz 1770 wieder 
gehoben, um 1774 von Turgot wieder eingeführt und 1777 von 
c ker von neuem aufgehoben zu werden, ein Hin und Her, das die 
Schlüssigkeit der öffentlichen Meinung gut wiederspiegelt. 
Ali ^ e ? e lieue Gesetzgebung und das physiokratische System im 
g. / e ® e inen hatten übrigens einen lebhaften, energischen Widersacher 
fra-^ n ’ c ^ en Abbe Galiani, einen neapolitanischen Monsignore am 
merk ÖS ^ SC ^ en ^ er ’ ^ J a tire a W in italienischer Sprache ein be- 
Pj 6 - S . Wertes Buch über das Geld, und 1770, in ausgezeichnetem 
(tü a ] 0 Z ^ slSc b dieZwiegespräche über den Getreidehandel 
Erfoif U u S SUr le com «ierce des bles) geschrieben hat, die einen großen 
w urden i ten und besonders von Voltaire über alle Maßen gerühmt 
G A[;rAK j thre Form ist jedoch bei weitem wertvoller als ihr Inhalt. 
»Soweit ^ Vai < * em »btisser faire“ gegenüber nicht gerade feindlich: 
VVle möglich soll man nichts verbieten“ sagte er, „so oft 
eure Steue^ 001 '’ ® uvres b s - 189 - — „Wenn ihr die fremden Kaufleute durch 
sie euch seih . ve ! treib b 80 werden sie euch die nötigen Waren nur bringen, indem 
Pialogues) ^Abgaben auferlegen, mit denen ihr sie belasten wolltet“ (Qtjbsnay,
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1921.
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