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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1029261784
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-50039
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Zweite Auflage / nach der dritten französischen Ausgabe herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (XX, 804 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Index

Full text

Kapitel II. Die Theorie der Bodenrente und ihre Anwendungen. 599 
dieselbe „Dosis“ an Kapital und Arbeit, die auf verschiedenen Feldern 
sich betätigt, bringt verschiedene Einkünfte ein. Ricardo sah die Ursache 
dafür in einer dem Boden allein eigentümlichen Erscheinung: dem sinken 
den Ertrage und der ungleichen Fruchtbarkeit der Felder, wie auch ihrer 
ungleichen Entfernung vom Markte. Die Landwirtschaft ist nun durchaus 
nicht der einzige Bereich, in dem man eine ungleiche Produktivität des 
Kapitals und der Arbeit feststellen kann. 
Zunächst befinden sich die Bergwerke, die Salinen und die Fischereien 
— alle natürlichen Güterquellen — in der gleichen Lage. Ihre Produkti 
vität ist nicht übereinstimmend; ihre Fruchtbarkeit, wenn man so sagen 
kann, bietet die gleichen Unterschiede dar, wie die der bewirtschafteten 
Felder, und ihre Lage im Verhältnis zum Markte zeigt die gleiche Mannig 
faltigkeit. Daher ergibt sich für alle Bergwerke, Sahnen oder Fischerei 
unternehmungen, die ertragreicher oder besser gelegen sind, als die wenigst 
begünstigten, eine differentielle Rente. Ricardo hatte schon hierauf 
mit Bezug auf die Bergwerke hingewiesen, und Stuart Mill hat dasselbe 
mit größerem Nachdruck getan 1 ). 
Aber noch mehr! Die Erde dient nicht nur der Bodenkultur; ihre 
Oberfläche dient auch als Standort. Diese Dienste sind nicht weniger 
wichtig als die anderen, und zwischen den verschiedenen Standorten 
gibt es die gleichen Unterschiede, wie zwischen bewirtschafteten Feldern. 
Ihre kommerzielle Produktivität, wenn man sich so ausdrücken will, ist 
verschieden. „Die Miete des Standortes eines Hauses in einem kleinen 
Dorfe“, sagt Stuart Mild, „ist kaum größer, als die eines gleich großen 
Feldstückes, aber die Miete eines Standortes für ein Haus in Cheapside 
(einer der verkehrsreichsten Straßen Londons) übersteigt sie um den 
ganzen Betrag, mit dem man die größere Möglichkeit bewertet, an einem 
so belebten Orte Geld zu verdienen.“ „So wird der Wert dieses Standortes“, 
sagt der Schüler Ricardo’s, „von den gewöhnlichen Prinzipien der Boden 
rente beherrscht“ 2 ). 
Warum sollen wir uns aber auf den Boden und seine Dienste be 
schränken? Auch in der Industrie treten die gleichen Unterschiede der 
Produktivität oder der Lage für das Kapital hervor. Von einer Fabrik 
anlage zur anderen sind die Maschinen mehr oder weniger gut, die Ge 
bäude mehr oder weniger richtig angelegt, die Arbeitsteilung mehr oder 
weniger richtig fortgeschritten, gemäß der Menge des zur Verfügung 
stehenden Kapitals; daher übersteigt die Produktivität der ersten Klasse 
die der zweiten und sichert ihr einen Zusatzgewinn 3 ). — Gleicherweise 
q Ricardo, Principles, Kap.III: Über die Bergwerksrente. Vgl. Stuart Mill, 
Principle Bd. III, Kap. V, § 3. 
2 ) Stuart Mill, ebenda. 
3 ) Der Fall wurde 1832 von Hermann in seinen höchst bemerkenswerten Staats 
wissenschaftlichen Untersuchungen (München, 1832) auf S. 166 angeführt:
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1921.
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