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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1029261784
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-50039
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Zweite Auflage / nach der dritten französischen Ausgabe herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (XX, 804 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Buch. Die Begründer
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Index

Full text

Kapitel I. Die Physiokraten. 
43 
Sache, den Zusammensturz ihres Systems überdauert und neuerdings 
ihre Auferstehung erlebt. 
Bei dem Tableau der Einkommenverteilung haben wir nur von 
drei Parteien gesprochen: den Grundbesitzern, den Pächtern und den 
Handwerkern. Es gibt aber eine vierte, die zu jeder Zeit ihren 
Teil erhoben hat, und die ihn auch im physiokratischen System ver 
langt: der Herrscher, der Staat. Zweifelsohne ist der physiokratische 
Staat, der gute Despot, dessen Bild wir eben in großen Umrissen 
gezeichnet haben, nicht anspruchsvoll: da er nur wenig zu tun hat, 
wird er nicht viel brauchen. Wir haben jedoch gesehen, daß er außer 
seiner doppelten Aufgabe für die Sicherheit und den Unterricht zu 
sorgen, noch wirkliche Grundvorschüsse für die In wert Setzung von 
Ländereien durch öffentliche Arbeiten, besonders für Straßen*j zu 
leisten hat. Hierfür braucht er Mittel, und die Physiokraten glauben, 
daß man sie ihm reichlich bemessen muß 2 ), und nicht etwa lange ge 
hässig mit ihm handeln darf, wie es die parlamentarische Regierungs- 
lorm tut. Wo wird er sie aber hernehmen? 
Die Antwort ergibt sich von selbst, wenn man das physiokratische 
System kennt. Er kann sie nur vom „produit net“ nehmen, da dieser 
einzigen wirklich neuen, wirklich verwendungsbereiten Wert dar- 
ste Ht, denn der Rest wird notwendigerweise von der Rückzahlung 
der Vorschüsse und von dem Unterhalt der industriellen und land 
wirtschaftlichen Klassen aufgezehrt. Wenn nun die Steuern einen 
d ' e il dieser Einkünfte, deren Verwendung unantastbar ist, aufbrauchen, 
So Würde nach und nach die Quelle des Reichtums versiegen. Wenn 
ab er i m Gegenteil nur der Überfluß, den der Reinertrag vorstellt, 
genommen wird, und mit noch größerer Berechtigung, wenn nur ein 
deil dieses Überflusses genommen wird, so kann die zukünftige Güter- 
erzeugung in keiner Weise benachteiligt werden. 
Das ist durchaus klar. Wo aber wird der Staat diesen Rein- 
ortrag fassen? — Bei denen, die ihn erhalten, also bei den besitzenden 
„ , . . _ daß die Landwirte, sei 
b „Es genügt nicht, wenn man Ern en SP irtsc haftüng leisten, nnd daß die 
es primäre, sei es jährliche Vorschüsse für dl ® , es gehören noch die aus der 
Grundbesitzer die grundlegenden Vorschüsse S ri prrschers dazu“ (Baudkau, 
ßegierungsautorität fließenden Vorschüsse des Herrs 
. ., Cv, a vpri beschäftigt sei, als mit den für das 
^ ” Daß die Re e ierun " weniger mit s P ar aucll se hr große Ausgaben können 
Wohlergehen des Landes nötigen Operatione ,' fen s i c h rechtfertigen“ (Quesnat, 
durch die Vermehrung der Güter, die sie he > 
iaximes XXVII). . der Engländer, jedes Jahr die Summen, 
„Es ist eine kleinliche und gehässige I J ellen ^ festzulegen und sich 
, e man der Regierung freundhchst zur V ^ „ . . d as e j ne augenscheinliche 
Recht der Steuerverweigerung vorzubehalten Es ist eine g 
Demokratie“ (Dupokt, Brief an J.-B. Say, S. 41 ).
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1921.
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