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Die deutsche Zigarettenindustrie

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Bibliographic data

Full text: Die deutsche Zigarettenindustrie

Monograph

Identifikator:
1029261784
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-50039
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Zweite Auflage / nach der dritten französischen Ausgabe herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (XX, 804 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Document type:
Monograph
Structure type:
Contents
Title:
Analytische Inhaltsübersicht
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die deutsche Zigarettenindustrie
  • Title page
  • Contents
  • I. Abschnitt. Die Entwicklung der deutschen Zigarettenindustrie bis zur Gegenwart
  • II. Abschnitt. Der Zigarettentabak
  • III. Abschnitt. Die Zigarettenfabrikation
  • IV. Abschnitt. Die Absatzverhältnisse
  • V. Abschnitt. Die Arbeiterverhältnisse
  • Ergebnisse

Full text

5 
gerollt und mit einem passend zugeschnittenen Stückchen Seiden 
papier umwickelt, das an der Längsseite in schmalen Streifen zu 
sammengeklebt wurde. 
Die einheimische Produktion war anfangs jedoch zu unbe 
deutend, als daß sie die Zigarette in weitere Kreise einzuführen 
vermocht hätte. Die ersten Schritte hierzu getan zu haben, ist das 
Verdienst des russischen Zigarettenfabrikanten Joseph Hupp 
mann, der im Jahre 1862 als Filiale seiner beiden russischen 
Etablissements in Dresden unter der Firma „Compagnie Laferme“ 
eine Zigarettenfabrik gründete, „um“, wie der Direktor dieser Fabrik 
seinerzeit aussagte *), „von Deutschland aus den zunehmenden Export 
seiner russischen resp. türkischen Zigaretten (der sich namentlich 
auch nach Italien richtete) zu befriedigen“. 
Dresden bot ihm hierbei wegen seiner Lage mancherlei Pro 
duktionsvorteile, denn die Elbe ermöglichte eine billige Zuführung 
des Rohmaterials von Hamburg per Schiff, günstige Zugverbin 
dungen (Dresden—Wien—Triest) gestalteten den Export der her 
gestellten Fabrikate nach Italien so billig als möglich, und endlich 
war auch die Lage für die Versorgung des deutschen Marktes eine 
durchaus zentrale. 
Auf großkapitalistischer Basis begründet, begann die Dresdener 
Lafermefabrik, die sich aus Rußland eine große Schar geübter 
Arbeiter und Arbeiterinnen hatte kommen lassen, sogleich mit einer 
Millionenproduktion, deren größter Teil freilich nach Italien an die 
dortige Tabakregie verkauft wurde, da der deutsche Bedarf noch 
außerordentlich gering war. 
Um nun den Konsum in Deutschland künstlich zu steigern 
und so die Grundlagen für eine gedeihliche Fortentwicklung ihres 
Betriebes zu schaffen, entfaltete die Lafermefabrik eine große Reklame, 
durch die sie das Publikum immer und immer wieder auf den neuen 
Artikel aufmerksam machen und zum Konsum anregen wollte. Die 
Erfolge stellten sich aber nur sehr langsam ein; noch im Jahre 
1878, also 16 Jahre nach ihrer Begründung, setzte die Fabrik von 
ihrer sich auf 60 Millionen Stück Zigaretten belaufenden Jahres 
produktion nur Y« in Deutschland ab, alles übrige wurde exportiert 
und zwar zum größten Teile nach Italien. Zum Teil war dieser 
geringe Fortschritt in der Eroberung des deutschen Marktes für die 
Laferme-Zigaretten eine Folge der natürlichen Schwierigkeiten, mit 
denen ein Unternehmen zu kämpfen hat, das einen ganz neuen 
1) Protokolle der Dresdener Bezirkskommission der Tabak-Enquete-Kommission.
	        

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Die Deutsche Zigarettenindustrie. Verlag der H. Laupp’schen Buchhandlung, 1910.
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