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Sozialismus und Regierung

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Bibliographic data

Contents: Sozialismus und Regierung

Monograph

Identifikator:
1029343713
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-72101
Document type:
Monograph
Author:
Schreiner, Olive http://d-nb.info/gnd/118795457
Title:
Die Frau und die Arbeit
Place of publication:
Jena
Publisher:
Eugen Diederichs
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (180 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IV. Die Frau und der Krieg
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Sozialismus und Regierung
  • Title page
  • I. Der Staat
  • II. Das Wahlrecht
  • III. Die politische Organisation des Staates
  • IV. Die Partei und das Parlament
  • V. Die Demokratie und das Imperium
  • VI. Der sozialistische Staat
  • Contents

Full text

18 
Gesellschaft mit beschränkter Haftpflicht verdrängt die alte Form 
der Handelsfirmen; denn so unbehaglich und beschwerlich ist der 
Kraftaufwand, daß die zweite und die dritte Generation vieler unserer 
Handelsfamilien schon müde geboren werden, sie sind nicht vom 
alten Schrot und Korn der Ahnen und haben nichts von ihrem Geiste. 
Die Finanzmacht in der Industrie neigt beständig zum Wachstum; 
denn es mehren sich die Personen, die die Verantwortlichkeit fliehen, 
mit ihrem eigenen Vermögen selbst etwas zu unternehmen und es 
daher lieber einem anderen, einem Mietling, zur Verwertung anver 
trauen. Die amtliche und unpersönliche Verwendung des Kapitals 
ist also bereits Wirklichkeit geworden. Wohl erzielt das Kapital 
durch seine Konzentrierung und Organisation einen höheren Profit, 
nur macht diese gesteigerte Rentabilität die Gemeinschaft noch ab 
hängiger von der Finanzwelt und gestaltet infolgedessen auch das 
Walten der Industrieherrschaft unerträglicher. Das markante Be 
streben der besitzenden Schichten, nicht direkt in der Erwerbs 
sphäre als Handelnde aufzutreten, sondern sie nur als Rentenquelle 
zu benutzen, verschärft den Kampf, dem sie zu entrinnen wünschen. 
Vergleichsweise sorglos lebt nur jene Klasse, die über bestimmte un 
entbehrliche Vermögensobjekte, wie Grund und Boden, verfügt, deren 
Einkommen sich nicht aus dem Profit ableitet, auch keinen Gewinn 
anteil an Unternehmungen verkörpert, in denen ihr Geld mit allem 
üblichen Risiko arbeitet, deren Einnahmequelle vielmehr der Tribut 
ist, den die Industrie ihr zu entrichten gezwungen ist, soll ihre Be 
triebstätigkeit überhaupt fortgesetzt werden. Und klagt diese Klasse, 
so doch nur deshalb, weil sie sich mit zu vielen unproduktiven Per 
sonen, die ihre Luxus- und Komfortbedürfnisse befriedigen, umgeben 
hat und diese Arbeiter zeitweilig nicht gemächlich zu unterhalten ver 
mag. Anarchisch ist dieser Zustand, der heute als industrielle „Ord 
nung“ gepriesen wird, ein Chaos, ein Leben von der Hand in den Mund, 
eine reine Spekulation auf das Glück. Solche dräuenden Wirtschafts 
bedingungen begleiten den politischen Demokratisierungsprozeß des 
Staates. 
Zum richtigen Verständnis dieser Verhältnisse wird ein der Biologie 
entlehntes Beispiel dienen. Durch ihre verschiedenen Zweige der Pro 
duktion, der Verteilung und des Austausches speist die Industrie die 
Gesellschaft, und wie sich zum Zwecke der Ernährung des Menschen-
	        

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Nationale Bodenreform. Druck und Verlag von U. Weichert, 1926.
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