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Die Frau und die Arbeit

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Bibliographic data

fullscreen: Die Frau und die Arbeit

Monograph

Identifikator:
1029343713
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-72101
Document type:
Monograph
Author:
Schreiner, Olive http://d-nb.info/gnd/118795457
Title:
Die Frau und die Arbeit
Place of publication:
Jena
Publisher:
Eugen Diederichs
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (180 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IV. Die Frau und der Krieg
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Frau und die Arbeit
  • Title page
  • I. Parasitimus
  • II. Parasitimus
  • III. Parasitimus (Fortsetzung)
  • IV. Die Frau und der Krieg
  • V. Geschlechtsunterschiede
  • VI. Einige Einwände
  • Contents

Full text

95 
Lauf der menschlichen Entwicklung in der Vergangenheit 
übereinzustimmen scheint. Bei näherer Betrachtung aber 
zeigt es sich, daß ihm jede praktische oder wissenschaft 
liche Basis fehlt und jede Übereinstimmung mit den 
modernen Lebensbedingungen. In vergangenen primitiven 
Gesellschaftsordnungen wurde durch die bloße Muskel 
kraft und Größe des Mannes einerseits, durch die fort 
währende Inanspruchnahme der Frau für Gebären, Säu 
gen und Aufziehen der Kinder andererseits, diese Arbeits 
teilung nach Geschlechtern in fast allen Ländern (Ägyp 
ten vielleicht ausgenommen)* unausweichlich. Die Frauen 
übernahmen naturgemäß die schwere landwirtschaftliche 
und häusliche Arbeit, weil sich diese immerhin eher als die 
Beschäftigungen des Mannes in Jagd und Krieg mit der 
fortwährenden Inanspruchnahme durch die Kinder verein 
baren ließ. Es war nichts Künstliches in einer solchen 
Teilung. Wohl lag die schwerste Last der ermüdendsten 
und gleichförmigsten Arbeit auf den Schultern der Frau; 
aber beide Geschlechter arbeiteten in der gebotenen Weise 
für die Existenz der Gemeinschaft, und jedes überlieferte 
dem anderen mittels Vererbung die Früchte seiner durch 
stete Übung zunehmenden Kräfte, und die Rasse gedieh. 
Einzelne Frauen mögen manchmal, ja sogar öfters, Häupt 
linge eines Stammes gewesen sein; der König der Ashan- 
tees mag mit seinen gefürchteten weiblichen Kriegs 
scharen in den Kampf gezogen sein, und Männer mögen 
hier und da für ihre Kinder das Feld bebaut und das Ge 
wand gewoben haben; aber in der Hauptsache war in den 
meisten Gemeinschaften die Teilung der Arbeit eine na 
türliche, gerechte und segensreiche, und es war unaus 
weichlich, daß eine derartige Teilung stattfand. Wenn 
* Die Arbeitsteilung unter den Geschlechtern im alten Ägypten und 
anderen Ländern, in denen Ausnahmeverhältnisse bestanden, ist ein 
Gegenstand von hohem Interesse, doch kann hier nicht näher darauf ein 
gegangen werden.
	        

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Die Frau Und Die Arbeit. Eugen Diederichs, 1914.
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