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Die Frau und die Arbeit

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Bibliographic data

fullscreen: Die Frau und die Arbeit

Monograph

Identifikator:
1029343713
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-72101
Document type:
Monograph
Author:
Schreiner, Olive http://d-nb.info/gnd/118795457
Title:
Die Frau und die Arbeit
Place of publication:
Jena
Publisher:
Eugen Diederichs
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (180 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IV. Die Frau und der Krieg
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Frau und die Arbeit
  • Title page
  • I. Parasitimus
  • II. Parasitimus
  • III. Parasitimus (Fortsetzung)
  • IV. Die Frau und der Krieg
  • V. Geschlechtsunterschiede
  • VI. Einige Einwände
  • Contents

Full text

96 
heute eine Schar zivilisierter Männer, Frauen und Kinder 
in völlig nacktem und schutzlosem Zustand in eine Wild 
nis verschlagen würde, vollständig abgeschnitten von aller 
Zivilisation, so würde unzweifelhaft fast ganz die alte 
Arbeitsteilung, wenigstens für kurze Zeit, wieder Platz 
greifen. Die Männer würden nach Steinen und Stöcken 
suchen, um sich Waffen zum Schutz gegen wilde Tiere 
und Feinde zu schaffen, auf die Jagd gehen, mit den Wil 
den kämpfen und das gezähmte Vieh hüten.* Die Frauen 
würden ihre Kinder säugen, das Fleisch kochen, das die 
Männer heimbrächten, Hütten aufrichten, nach Wurzeln 
suchen und womöglich sie anpflanzen. Sicherlich gäbe 
es keine Müßiggänger in der Gesellschaft; denn die Frau, 
die nicht für ihr Kind arbeiten, und der Mann, der nicht 
auf die Jagd gehen oder die Gemeinschaft gegen An 
griffe verteidigen wollte, sie würden von ihren Genossen 
nicht erhalten werden und bald zugrunde gehen. Wenn 
später die wilden Tiere ausgerottet und andere gezähmt 
und die Kriegswaffen verbessert wären, so daß man nicht 
mehr aller Männer für Krieg und Jagd bedürfte, dann 
würden sie daheim bleiben und beim Pflanzen und Bauen 
helfen. Viele Frauen würden sich dann zu Hausarbeit und 
Handwerk zurückziehen, und die ganze ehemalige Entwick 
lung würde sich im kleinen Maßstab wiederholen. In der 
Gegenwart aber, innerhalb der neuen Felder geistiger Ar 
beit oder gelernter Handarbeit, die an Stelle der alten Ar 
beitsformen getreten sind, sehen wir nirgend eine solche 
natürliche, spontane Arbeitsteilung, die auf natürlichen 
Geschlechtsverschiedenheiten basieren würde. 
Es ist ja möglich, obwohl in der Gegenwart keinerlei An 
zeichen dafür sprechen und es sehr unwahrscheinlich klingt, 
daß irgendein entfernter, jetzt noch unwahrnehmbarer Zu 
sammenhang besteht zwischen der zu bestimmten Geistes- 
Die jungen gefangenen Tiere würden wahrscheinlich von den Frauen 
gezähmt und aufgezogen werden.
	        

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Die Frau Und Die Arbeit. Eugen Diederichs, 1914.
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