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Die Frau und die Arbeit

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Bibliographic data

fullscreen: Die Frau und die Arbeit

Monograph

Identifikator:
1029343713
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-72101
Document type:
Monograph
Author:
Schreiner, Olive http://d-nb.info/gnd/118795457
Title:
Die Frau und die Arbeit
Place of publication:
Jena
Publisher:
Eugen Diederichs
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (180 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IV. Die Frau und der Krieg
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Frau und die Arbeit
  • Title page
  • I. Parasitimus
  • II. Parasitimus
  • III. Parasitimus (Fortsetzung)
  • IV. Die Frau und der Krieg
  • V. Geschlechtsunterschiede
  • VI. Einige Einwände
  • Contents

Full text

7 Schreiner, Die Frau 
97 
arbeiten befähigenden Gehirn- und Nervenbeschaffenheit 
und den Geschlechtsfunktionen eines Individuums. Es mag 
sein, so unerklärlich es auch scheint, daß sich schließlich 
irgendein Zusammenhang findet zwischen dem Gehirn- und 
Nervenzustand, der das Individuum, sagen wir, zum Studium 
der Mathematik befähigt, und der Natur seiner Geschlechts 
attribute. Die bloße Tatsache aber, daß von der Handvoll 
Frauen, die sich bisher abstrakten Studien widmen durf 
ten, einige sich in der höheren Mathematik auszeichneten, 
beweist noch nicht notwendig, daß das weibliche Ge 
schlecht für mathematische Fächer eine höhere Eignung 
als etwa für Staatswissenschaften, für Recht oder Verwal 
tung besitze, Gebiete, zu welchen Frauen bisher tatsächlich 
noch keinen Zutritt erhielten. Man behauptet manchmal, 
weil einige geniale Frauen der neueren Zeit ihre schöp 
ferische Kraft in der Erzählungskunst zum Ausdruck zu 
bringen suchten, daß ein innerer Zusammenhang im mensch 
lichen Gehirn bestehen müsse zwischen den Geschlechts 
funktionen des Eierstocks und der Kunst der Erzählung. 
Tatsächlich verhält es sich vielmehr so: Da die moderne 
Erzählungskunst eine bloße Beschreibung des mensch 
lichen Lebens in seinen verschiedenen Phasen und die ein 
zige Kunst ist, die keiner speziellen Schulung und beson 
derer Vorkehrungen bedarf, kann die Frau sie in jenen 
Momenten ausüben, die sie den mannigfaltigen, ihr Leben 
ausfüllenden, geisttötenden Beschäftigungen abstiehlt. 
Und so wurde sie auf diesen Ausweg, als den einzigen, 
der sich ihren Kräften bot, gedrängt. In welchen ande 
ren Richtungen ihre Begabung bei naturgemäßer Ent 
wicklung zum Ausdruck gelangt wäre, ist ihr selbst nur 
teilweise bewußt, und was die Welt durch dieses in eine 
bestimmte Richtung Zwingen von Begabungen, die viel 
leicht in dieser Ausdrucksform nicht ihre naturgemäßeste 
oder nicht ihre einzige Form gefunden haben, verloren 
bat, kann niemand berechnen. Selbst in den unbedeuten
	        

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Die Frau Und Die Arbeit. Eugen Diederichs, 1914.
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