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Die Frau und die Arbeit

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Bibliographic data

fullscreen: Die Frau und die Arbeit

Monograph

Identifikator:
1029343713
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-72101
Document type:
Monograph
Author:
Schreiner, Olive http://d-nb.info/gnd/118795457
Title:
Die Frau und die Arbeit
Place of publication:
Jena
Publisher:
Eugen Diederichs
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (180 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
VI. Einige Einwände
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Frau und die Arbeit
  • Title page
  • I. Parasitimus
  • II. Parasitimus
  • III. Parasitimus (Fortsetzung)
  • IV. Die Frau und der Krieg
  • V. Geschlechtsunterschiede
  • VI. Einige Einwände
  • Contents

Full text

«35 
selbst welches Geschlecht am meisten zu der Totalsumme 
menschlicher Leistungen beizutragen hat. Wichtig vor allem 
ist, daß jedes einzelne Mitglied der Menschheit, unabhängig 
von Rasse, Geschlecht oder Typus, genau jenes Arbeitsfeld 
findet, auf dem es sich am besten entwickeln kann und sich 
am glücklichsten und wohlsten fühlt, und in welchem seine 
besondern Fähigkeiten und Gaben am wirksamsten und 
segensreichsten für seine Nebenmenschen verwendet 
werden. 
Es bedeutet für uns als Frauen nichts, weniger als nichts, 
ob von den Kindern, die wir zur Welt bringen, die Söhne 
an Tüchtigkeit, Intelligenz und Geschicklichkeit die Töch 
ter überragen oder die Töchter die Söhne, wenn nur bei 
keinem unserer Kinder eine Entwicklungsmöglichkeit gänz 
lich verloren geht oder an eine geringe Aufgabe vergeudet 
wird, während sie für eine höhere, wertvollere hätte verwen 
det werden können. Wenn nur keine wünschenswerte Fähig 
keit des wundersamen Geschöpfs, das wir unter Schmerzen 
geboren haben, unentwickelt bleibt, so ist es für uns als 
Frauen vollständig gleichgültig, welches Geschlecht das 
andere an Tatkraft, Wissen und Vorzüglichkeit übertrifft, 
sofern nur beide ihr Bestes erreichen. Es gibt nur eines 
auf der Welt, das der Frau so kostbar wäre wie die Toch 
ter, die ihrem Leib entsprossen ist — der Sohn. Es gibt 
nur eines, das der Frau teurer wäre als ihr Selbst — der 
Mann. So wie kein vernünftiger Mensch sich darum küm 
mert, ob seine rechte oder linke Herzkammer besser arbei 
tet oder wichtiger für sein Wohlbefinden ist, wenn nur 
beide gesund und kräftig sind, sowie keine vernünftige 
Frau sich sorgen wird, ihre rechte Brust könnte die linke 
an Schönheit und Fülle übertreffen, so wird kein vernünf 
tiger Mann und keine vernünftige Frau ängstlich die Vor 
züge von Mann und Frau vergleichen. Und Liebe rechnet 
nicht. Was wir vom Leben fordern, ist, daß das Werkzeug 
in jene Hand gelegt werde, die es am besten zu gebrauchen
	        

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Die Frau Und Die Arbeit. Eugen Diederichs, 1914.
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