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Die Frau und die Arbeit

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Bibliographic data

fullscreen: Die Frau und die Arbeit

Monograph

Identifikator:
1029343713
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-72101
Document type:
Monograph
Author:
Schreiner, Olive http://d-nb.info/gnd/118795457
Title:
Die Frau und die Arbeit
Place of publication:
Jena
Publisher:
Eugen Diederichs
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (180 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
VI. Einige Einwände
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Frau und die Arbeit
  • Title page
  • I. Parasitimus
  • II. Parasitimus
  • III. Parasitimus (Fortsetzung)
  • IV. Die Frau und der Krieg
  • V. Geschlechtsunterschiede
  • VI. Einige Einwände
  • Contents

Full text

148 
Anwachsen ihrer Bildung, Intelligenz und Reife tiefer und 
andauernder. Die Buschmännin und ebenso die tiefstehend 
sten, rohesten Frauen unserer Gesellschaft geben oft ihr 
Kind für eine Flasche Schnaps oder ein paar Pfennige her, 
und selbst unter geistig etwas entwickelteren Frauen, so 
stark auch ihre Liebe durchschnittlich gegenüber dem 
Neugeborenen ist, nimmt doch die Vertraulichkeit der Be 
ziehung zwischen Mutter und Kind rasch mit den Jahren 
ab, so daß dem Knaben, wenn er zum Jüngling geworden 
ist, selten viel mehr als die Erinnerung an eine einstige 
nahe Zusammengehörigkeit übrig bleibt. Ehe die Frau den 
höchsten Grad von geistigem Wachstum und Verstandesreife 
erreicht hat, werden selten ihre Beziehungen zum Sohn 
einen dauernden, lebendigen und beherrschenden Faktor 
im Leben beider Teile bilden. Die konzentrierte, alles ab 
sorbierende Liebe und Kameradschaft, die zwischen der 
geistig höchststehenden Frau, die Frankreich hervorge- 
bracht hat und ihrem Sohn bestand und das Leben beider 
bis ans Ende beherrschte, die Kameradschaft des engli 
schen Historikers mit seiner Mutter, die ihm Gefährtin 
durchs Leben blieb und an allen seinen Arbeiten teilnahm, 
das Verhältnis des heiligen Augustin zu seiner Mutter sind 
Beziehungen, die unfaßbar sind, wenn die Frau nicht von 
hervorragendem und lebhaftem Geiste ist und wenn die 
bloß physische, instinktive Liebe nicht durch geistige und 
seelische Bande ergänzt wird. 
Die Untersuchung der menschlichen Natur in der Ver 
gangenheit bietet also keinen Grund anzunehmen, daß die 
durch neue Arbeitsformen freier, wohlhabender und intelli 
genter gewordene Frau an Bedürfnis nach physischer oder 
geistiger Kameradschaft mit dem Manne einbüßen, oder 
daß sein Verlangen nach ihr abnehmen würde, noch daß die 
sekundären Geschlechtsrelationen als Erzeuger eine Ver 
änderung erleiden würden, es sei denn in der Richtung 
einer Vertiefung, Konzentrierung und Ausdehnung der
	        

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Die Frau Und Die Arbeit. Eugen Diederichs, 1914.
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