Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Die Frau und die Arbeit

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Die Frau und die Arbeit

Monograph

Identifikator:
1029343713
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-72101
Document type:
Monograph
Author:
Schreiner, Olive http://d-nb.info/gnd/118795457
Title:
Die Frau und die Arbeit
Place of publication:
Jena
Publisher:
Eugen Diederichs
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (180 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
VI. Einige Einwände
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Frau und die Arbeit
  • Title page
  • I. Parasitimus
  • II. Parasitimus
  • III. Parasitimus (Fortsetzung)
  • IV. Die Frau und der Krieg
  • V. Geschlechtsunterschiede
  • VI. Einige Einwände
  • Contents

Full text

150 
notwendig macht, nicht die natürlichen physischen In 
stinkte verlöschen, die die Geschlechter in allen Klassen 
empfindender Wesen zueinanderziehen. Und noch weni 
ger kann er das feinere geistige Bedürfnis vernichten, das 
in der höher entwickelten Menschheit die Geschlechter in 
Gefühlsgemeinschaft und innigem Verkehr verbindet; wohl 
aber kann er und wird er unzweifelhaft mächtig auf die 
Beziehungen bestimmter Männer zu bestimmten Frauen 
Einfluß üben und umwandelnd wirken. 
Während die Anziehung, die physische und geistige der 
Geschlechter füreinander, in Umfang und Stärke dieselbe 
bleibt, werden die Formen, in denen sie sich ausdrückt, und 
vor allem die relative Macht des einzelnen, über die Be 
friedigung von Instinkten und Wünschen zu gebieten, grund 
legend verändert und in manchen Fällen verkehrt werden. 
In den barbarischen Gesellschaftsformen, wo die phy 
sische Kraft herrschte, ist es der stärkste Mann mit den 
stärksten Muskeln und Fäusten, den rohesten und tierisch 
sten Instinkten, welcher die meisten Frauen erbeutet und 
besitzt, und ohne Zweifel wäre er berechtigt, jede soziale 
Änderung, welche der Frau eine größere Freiheit der Wahl 
gäbe und dadurch dem weniger brutalen, aber vielleicht 
klügeren Mann, den die Frau wählt, eine gleiche Gelegen 
heit für die Befriedigung seiner geschlechtlichen Wünsche 
und für die Hervorbringung einer Nachkommenschaft 
böte, als einen entschiedenen Verlust zu betrachten, und 
von seinem rein persönlichen Standpunkt hätte er unzwei 
felhaft recht, alles zu fürchten, was zur Befreiung der Frau 
führen könnte. Aber er wäre offenbar nicht zu der Behaup 
tung berechtigt, die größere Wahlfreiheit der Frau oder die 
Tatsache, daß andere Männer den Vorteil, mehrere Wei 
ber zu haben, teilen, vermindere irgendwie die Höhe der 
Sexualempfindungen oder die Innigkeit der Beziehungen 
zwischen den beiden Hälften der Menschheit. Er selbst 
würde nicht mehr durch rohe Gewalt so viele Frauen be
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Die Frau Und Die Arbeit. Eugen Diederichs, 1914.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fifth month of the year?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.