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Die Frau und die Arbeit

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Bibliographic data

fullscreen: Die Frau und die Arbeit

Monograph

Identifikator:
1029343713
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-72101
Document type:
Monograph
Author:
Schreiner, Olive http://d-nb.info/gnd/118795457
Title:
Die Frau und die Arbeit
Place of publication:
Jena
Publisher:
Eugen Diederichs
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (180 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
VI. Einige Einwände
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Frau und die Arbeit
  • Title page
  • I. Parasitimus
  • II. Parasitimus
  • III. Parasitimus (Fortsetzung)
  • IV. Die Frau und der Krieg
  • V. Geschlechtsunterschiede
  • VI. Einige Einwände
  • Contents

Full text

159 
mit ihr der gemeinsame Ahne des Geschlechtes; aber sie 
ist auch Mutter der Männer jeder kommenden Generation, 
und ihre Persönlichkeit überträgt sich und prägt sich ihnen 
auf. Die Männer und Frauen jeder menschlichen Gesell 
schaft sind gleich den Rindern, die in dasselbe Joch ge 
spannt sind: für einen Moment mag das eine ein wenig 
vorangehen und das andere stehen bleiben, aber sie können 
nie sich weiter voneinander entfernen als das Joch, das sie 
verbindet, lang ist, und schließlich müssen sie zusammen 
Stillstehen oder zusammen vorwärtsgehen. Was die Frauen 
einer Generation heute geistig oder physisch sind, das zu 
werden, neigen die Männer der nächsten durch Vererbung 
und Erziehung; es gibt keine Veränderung und Bewegung 
des einen Geschlechtes, die nicht sofort den ausgleichen 
den Effekt auf das andere üben würde; die Männer von 
morgen werden in die Form der Frauen von heute ge 
gossen. Wenn neue Ideale, neue ethische Begriffe, neue 
Arten der Tätigkeit die Gemüter einer Frauengeneration 
durchdringen, so werden sie in den Idealen, ethischen An 
schauungen und der Tätigkeit der dreißig Jahre später le 
benden Männer wieder erscheinen, und die Idee, daß die 
Männer einer Gesellschaft je dauernd weiter hinter ihren 
Frauen zurückstehen können, als der einzelne Mann hinter 
seiner Mutter, die ihn geboren und erzogen, ist in Wider 
spruch mit allen Gesetzen der Vererbung. 
Wenn wir uns aber von der abstrakten Betrachtung dieser 
Annahme hinwegwenden und Mann und Frau in der Wirk 
lichkeit dieser modernen Welt prüfen, so wird die Unver 
nunft der Voraussetzung noch greifbarer. 
Nicht nur ist die Frauenbewegung unserer Zeit nicht ein 
sporadisches abnormes Gewächs, ein Krebsgeschwür ohne 
organischen Zusammenhang mit dem übrigen sozialen Or 
ganismus, sondern sie ist ihrem Wesen nach nur eine wich 
tige Phase einer allgemeinen Umwandlung, der das ganze 
moderne Leben ausgesetzt ist. Jedes nähere, sorgfältigere
	        

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Der Weltverkehr Und Seine Mittel. Verlag von Otto Spamer, 1913.
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