Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Die Frau und die Arbeit

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Die Frau und die Arbeit

Monograph

Identifikator:
1029343713
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-72101
Document type:
Monograph
Author:
Schreiner, Olive http://d-nb.info/gnd/118795457
Title:
Die Frau und die Arbeit
Place of publication:
Jena
Publisher:
Eugen Diederichs
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (180 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
VI. Einige Einwände
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Frau und die Arbeit
  • Title page
  • I. Parasitimus
  • II. Parasitimus
  • III. Parasitimus (Fortsetzung)
  • IV. Die Frau und der Krieg
  • V. Geschlechtsunterschiede
  • VI. Einige Einwände
  • Contents

Full text

I 7 8 
und Frau führen, eine fortwährende zunehmende Diver 
genz, so daß lange noch, ehe die mittleren Lebensjahre er 
reicht sind, kein anderes Band der Zusammengehörigkeit 
als das der Gewohnheit übrig ist. Die Kameradschaft und 
die beständige Anregung, die aus dem Verkehr mit Men 
schen erwächst, die unsere nächsten Interessen teilen und 
das Leben vom selben Standpunkt betrachten, sucht der 
Mann im Klub und unter seinen männlichen Gefährten, 
und die Frau bleibt einsam oder sucht Zerstreuungen, die 
geeignet sind, das Eheleben noch tiefer zu spalten. Eine 
gewisse geistige Kameradschaft und Gemeinsamkeit un 
persönlicher Interessen ist neben dem rein geschlechtlichen 
Verhältnis für das Eheleben absolut nötig, wenn die Über 
einstimmung eine lebendige und stets wachsende sein soll. 
Ganz besonders deshalb, weil die Teilnahme der Frau an 
der Arbeit des Mannes geeignet ist, die Kameradschaft und 
das Bestehen gemeinsamer unpersönlicher Interessen und 
gleicher Denk- und Lebensweise zu fördern, ist der Ein 
tritt der Frau in eben die Arbeitsgebiete des Mannes und 
nicht in andere, für sie besonders bestimmte, so wünschens 
wert.* 
* Die Antwort der Gattin eines bekannten Rechtsanwaltes auf die Frage, 
wie es käme, daß sie und ihr Mann so selten zusammen zu sehen wären, 
wirft ein trauriges, aber wahres Licht auf gewisse Seiten unseres moder 
nen Lebens, gegen die eben die gesamte Frauenbewegung rebelliert. 
„Mein Mann,“ sagt sie, „ist immer mehr von seinen Berufspflichten in 
Anspruch genommen, von denen ich nichts verstehe und die mich also 
auch nicht interessieren. Meine Kinder sind schon alle groß und gehen 
in die Schule, die Dienerschaft versieht mein Haus. Wenn mein Mann 
abends nach Hause kommt und ich ihm von den Dingen erzählen will, 
die mich unter Tags beschäftigen, von den Wohltätigkeits-Bazars, für die 
ich arbeite, von den Einkäufen und Besuchen, die ich gemacht habe, 
langweilt es ihn. Er trachtet wegzukommen zu seinen Büchern und 
Freunden, und ich bleibe ganz einsam. Wenn ich nicht Bekannte hätte, 
Frauen und Männer, mit denen ich mehr gemeinsam habe, könnte ich 
das Leben nicht ertragen. Als wir uns einst als junge Leute kennen lern 
ten und ineinander verliebten, tanzten wir zusammen und ritten mit ein 
ander und es schien, als wenn wir alles gemeinsam hätten, und nun 
haben wir nichts Gemeinsames. Ich schätze meinen Mann, und ich glaube,
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Die Frau Und Die Arbeit. Eugen Diederichs, 1914.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How much is one plus two?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.