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Die Frau und die Arbeit

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Bibliographic data

fullscreen: Die Frau und die Arbeit

Monograph

Identifikator:
1029343713
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-72101
Document type:
Monograph
Author:
Schreiner, Olive http://d-nb.info/gnd/118795457
Title:
Die Frau und die Arbeit
Place of publication:
Jena
Publisher:
Eugen Diederichs
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (180 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
VI. Einige Einwände
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Frau und die Arbeit
  • Title page
  • I. Parasitimus
  • II. Parasitimus
  • III. Parasitimus (Fortsetzung)
  • IV. Die Frau und der Krieg
  • V. Geschlechtsunterschiede
  • VI. Einige Einwände
  • Contents

Full text

TffftfT'Tffffftft'gPffffffi 
Es ist eine erfreuliche Tatsache, und jede Frau, die mit 
Erfolg irgendein Gebiet männlichen Schaffens, sei es der 
Wissenschaft, Literatur oder eines anderen Berufes, betreten 
oder darin etwas geleistet hat, wird es bestätigen, daß die 
Hände, die sich ihr am freundlichsten zum Willkomm ent 
gegenstreckten, die von Männern waren, daß die Stimmen, 
die ihrem Erfolg am freigebigsten Beifall gespendet haben, 
die männlicher Mitarbeiter auf demselben Gebiete gewesen 
sind. An keine Tür eines neuen Arbeitsgebietes pocht die 
Hand der Frau, ohne daß die Hand eines starken, groß 
mütigen Mannes sie ihr öffnen würde, fast noch, ehe sie 
gepocht. 
Für uns, die wir am Beginn eines neuen Jahrhunderts, das 
Auge beschattend, den Blick in die Zukunft richten, um die 
Umrisse der in der Feme aufragenden Nebelgestalten zu 
entdecken, gibt es keine beglückendere Hoffnung, als daß 
wir schattenhaft einen Zustand zu erkennen glauben, in wel 
chem ein engeres Band Mann und Frau verbinden wird, 
als die Welt es bisher gesehen hat: wo die Walhalla unse 
rer alten nordischen Väter zur Wirklichkeit wird, die Wal 
küre und ihr Held an derselben Tafel in treuer Kamerad 
schaft des Mahles Freuden teilen. 
In unsern Träumen hören wir die Tür des letzten Frauen 
hauses zufallen; wir hören die letzte Münze klingen, mit der 
Leib und Seele einer Frau gekauft wird; wir sehen die letzte 
Wand zusammenbrechen, die künstlich der Frauen Tätig 
keit einschränkt und sie vom Manne trennt; wir malen uns 
immer wieder die Liebe der Geschlechter aus, die, einst 
ein blinder, kriechender Wurm, dann eine starre, erdge- 
er schätzt mich, aber das ist alles!“ Vielleicht nur im vertrautesten Ge 
ständnis von Mann zu Mann oder Frau zu Frau berührt man diese offene 
Wunde, die aus der Verschiedenheit der Erziehung, der Lebensgewohn 
heiten und Beschäftigungen von Mann und Frau entsteht; aber hier liegt 
die Tragik von Millionen moderner Ehen, die sich unter der glatten 
Oberfläche unseres gesellschaftlichen Lebens verbirgt und nur gelegent 
lich in Enthüllungen der Scheidungsprozesse zutage tritt. 
12* 179
	        

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Die Frau Und Die Arbeit. Eugen Diederichs, 1914.
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