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Die Frau und die Arbeit

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Bibliographic data

fullscreen: Die Frau und die Arbeit

Monograph

Identifikator:
1029343713
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-72101
Document type:
Monograph
Author:
Schreiner, Olive http://d-nb.info/gnd/118795457
Title:
Die Frau und die Arbeit
Place of publication:
Jena
Publisher:
Eugen Diederichs
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (180 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Parasitimus
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Frau und die Arbeit
  • Title page
  • I. Parasitimus
  • II. Parasitimus
  • III. Parasitimus (Fortsetzung)
  • IV. Die Frau und der Krieg
  • V. Geschlechtsunterschiede
  • VI. Einige Einwände
  • Contents

Full text

62 
wenn auch ein großer, zu der Frau, die wohl einen reich 
lichen Nachwuchs erzeugt, aber ihn nicht selbst aufzieht 
und keine andere soziale Arbeit verrichtet. Von dieser 
Frau wieder; bis zu der, die nur wenig oder gar keine 
Kinder hat und keinerlei andere produktive Arbeit leistet, 
sondern, sei es als Frau oder Maitresse, allein von der 
Ausübung ihrer Geschlechtsfunktionen lebt, ist der Schritt 
nur mehr ein kurzer. Nur ein Schritt weiter noch ist es 
zur Prostituierten, die zu keiner Art produktiver Arbeit 
geneigt ist und die an Stelle von Leben anerkanntermaßen 
Krankheit und Tod erzeugt, aber dank ihrer geschlecht 
lichen Attribute eine parasitische Existenz führt. So riesig 
der Abstand zwischen den zwei extremen Typen dieser 
Gruppen von Frauen und so scharf entgegengesetzt ihre 
Stellung in der Welt ist, so besteht doch im praktischen 
Leben keine scharfe, klare, feste Grenzlinie, welche die 
eine Frauentype von der: andern trennt. Sie fließen in 
einander über in feinen, unmerklichen Abstufungen. Und 
diese schiefe Ebene unwillkürlich hinabzugleiten, das ist 
die Gefahr, die der Frau der zivilisierten Rassen beson 
ders droht. Indem sie von der vornehmen Höhe eines 
Zustandes angestrengtester sozialer Tätigkeit in den Zu 
stand eines vollkommen hilflosen, untätigen Parasitismus 
hinabsinkt, ohne sich selbst der Tatsache klar bewußt 
zu werden und ohne, daß die Gesellschaft sich darüber 
klar würde, verbirgt die Frau, die aufgehört hat, ihr 
Kind selbst aufzuziehen oder überhaupt zu gebären, und 
die auch keine andere produktive soziale Funktion aus 
übt, diese Tatsachen vor ihren eigenen Augen, indem sie 
darauf beharrt, daß sie eine Frau sei, in der jene Eigen 
schaften wenigstens latent liegen.* 
* Es besteht eine interessante analoge Tendenz auch allenthalben auf 
Seiten des parasitischen Mannes, seinen tatsächlichen Zustand vor seinen 
Augen und denen der Welt zu verbergen, indem er die alten Formen 
männlicher Arbeit zum Scheine weiterübt. Meist rühmt er sich laut, hilf 
lose Frauen und die Gesellschaft zu beschützen, während in Wahrheit er
	        

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Die Frau Und Die Arbeit. Eugen Diederichs, 1914.
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