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Die Hansestädte und die Kontinentalsperre

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Bibliographic data

fullscreen: Die Hansestädte und die Kontinentalsperre

Monograph

Identifikator:
1029904286
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-63374
Document type:
Monograph
Author:
Vogel, Walther http://d-nb.info/gnd/11746435X
Title:
Die Hansestädte und die Kontinentalsperre
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag von Duncker & Humblot
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (64 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Die Hansestädte und das revolutionäre Frankreich
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Hansestädte und die Kontinentalsperre
  • Title page
  • I. Die Hansestädte und das revolutionäre Frankreich
  • II. Die Kontinentalsperre
  • III. Die Annektion
  • IV. Die Befreiung

Full text

der Kopenhagener Reede mußten sich Dänemark und mit ihm die 
verbündeten nordischen Mächte unter den Willen des seegewaltigen 
Albion beugen. Nur eine gleichwertige Seemacht hätte den Handel 
der Städte wirklich vor aller Vergewaltigung behüten können; 
da eine solche aber nicht vorhanden war, so mußten die Städte 
auch weiterhin darauf bauen, daß England im wohlverstandenen 
eigenen Interesse ihre Neutralität respektieren werde. Der Neichs- 
deputationshauptschluß von 1808 gab ihrer Zuversicht neue Nahrung. 
Sie retteten nicht nur ihre Unabhängigkeit, sondern erhielten auch 
die Erfüllung ihres alten Wunsches, die Neutralität ihres See 
handels in allen Reichskriegen, zugesagt. Kein Wunder, daß sie 
sich in die Hoffnung wiegen konnten, ihre Erhaltung als selbständige, 
neutrale Seehandelsplätze sei gewissermaßen eine Naturnotwendig 
keit und werde, weil im Interesse aller liegend, auch von allen 
begünstigt werden. Das ganze Streben ihrer Politik ging nur 
dahin, anstelle des einseitigen Schutzes, der Protektion, wie sie 
erst kürzlich noch Napoleon zugesichert hatte, die Garantie der 
europäischen Großmächte zu setzen. Bald genug sollten sie aus 
diesen Träumen zur rauhen Wirklichkeit erwachen. 
Der Friede von Amiens hatte nur die Bedeutung eines vorüber 
gehenden Stillstands in dem Ringen zwischen der größten Land 
macht und der größten Seemacht Europas. Im Frühling 1803 
war der abermalige Bruch eine vollendete Tatsache. Diesmal 
aber gedachte Napoleon mit den alten Plänen des Direktoriums 
Ernst zu machen. England sollte an seiner verwundbarsten Stelle, 
in seinem blühenden Handel noch Mitteleuropa, getroffen werden. 
Die Instruktion Mortiers, der im Mai und Juni Hannover be 
setzte, lautete dahin, sich in Hamburg und Bremen aller englischen 
Schiffe und Magazine zu bemächtigen, die Auslieferung der eng 
lischen Matrosen zu erzwingen, und die Ein- und Durchfuhr aller 
englischen Waren zu verhindern. Damit ist, wenn das Wort auch 
noch nicht ausgesprochen wurde, die Politik der Kontinentalsperre 
in allen wesentlichen Punkten eingeleitet. 
Durch die Besetzung Ritzebüttels wurde die hanseatische Neu 
tralität verletzt; die Wegnahme der englischen Schiffe glückte 
Mortier nicht mehr, sie waren rechtzeitig in zwei Flotten unter 
Konvoi abgesegelt. Noch gab man sich in den Hansestädten der 
Hoffnung hin, daß die Okkupation Hannovers und die Handels
	        

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Die Hansestädte Und Die Kontinentalsperre. Verlag von Duncker & Humblot, 1913.
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