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Die Hansestädte und die Kontinentalsperre

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Bibliographic data

fullscreen: Die Hansestädte und die Kontinentalsperre

Monograph

Identifikator:
1029904286
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-63374
Document type:
Monograph
Author:
Vogel, Walther http://d-nb.info/gnd/11746435X
Title:
Die Hansestädte und die Kontinentalsperre
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag von Duncker & Humblot
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (64 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Die Hansestädte und das revolutionäre Frankreich
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Hansestädte und die Kontinentalsperre
  • Title page
  • I. Die Hansestädte und das revolutionäre Frankreich
  • II. Die Kontinentalsperre
  • III. Die Annektion
  • IV. Die Befreiung

Full text

13 
störung vorübergehend sein werde, da traf die Nachricht ein, daß Eng 
land am 25. Juni zur Vergeltung die strengste Blockade über 
Elbe und Weser verhängt habe. Auch neutralen Schiffen wurde 
weder die Einfahrt noch die Ausfahrt gestattet. Die Erregung 
in Hamburg richtete sich nun weit mehr gegen England als gegen 
Frankreich. Ein so scharfes Vorgehen hielt man nicht für gerecht 
fertigt, man meinte, England habe seinen Seehandel ruhig, wie 
früher schon öfter, unter neutraler Flagge fortsetzen können. Selbst 
in englischen Handelskreisen war man überrascht und verwandte 
sich für Aufhebung der Blockade, doch nur mit dem Erfolg, daß 
die Einfuhr von 3000 Last Steinkohlen nach Hamburg gestattet 
wurde, mit deren Hilfe die dortigen Zuckersiedereien ihren Betrieb 
notdürftig fortsetzen konnten. Im übrigen wurde die Blockade 
streng durchgeführt, Hamburger Grönland- und Archangelfahrer 
weggenommen und als gute Prisen behandelt, als ob sie einer- 
feindlichen Nation angehörten. 
Der Seeverkehr auf der Elbe und Weser stockte nun völlig, 
aber der Handel läßt sich nicht so leicht sperren, solange er noch 
ein Hinterpförtchen offen sieht. Das holsteinische Tönning wurde 
jetzt der Seehasen Hamburgs. Das kleine öde Städtchen am 
gelblichfließenden Eiderstrom erlebte bewegte Tage, sah ungewohntes 
Treiben in seinen Straßen. Eine Anzahl Hamburger Handels 
häuser etablierte Kontore, der Hafen war mit Schiffen, besonders 
amerikanischen, überfüllt — im Juli lagen ihrer nicht weniger als 
80 auf der Reede — und die dänische Negierung bemühte sich 
durch Bereitstellung des königlichen Packhauses zur Lagerung der 
Güter, durch Erweiterung des Hafens und andere Anstalten den 
Verkehr zu erleichtern. Die Existenz des 1784 erbauten Eider 
kanals erwies sich als ein großer Vorteil; 4000 Schiffe passierten 
diesen im Jahre 1803, und die Jahres-Zvlleinnahme in Tönning 
stieg von 25000 plötzlich auf 200000 Reichstaler. Der Verkehr 
mit Hamburg wurde anfänglich durch die Wattfahrer besorgt, bis 
die Engländer im August auch diese Verbindung sperrten; seitdem 
war man auf den Landtransport mit Frachtwagen angewiesen, 
der jedoch seiner Kostspieligkeit und der vielen Diebstähle wegen 
nur einen mangelhaften Notbehelf darstellte. Auch über Kopen 
hagen, Kiel und Lübeck gingen teiliveise die nach Hamburg und 
Altona designierten Güter. Etwas besser war Bremen daran.
	        

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Die Hansestädte Und Die Kontinentalsperre. Verlag von Duncker & Humblot, 1913.
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