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Die Hansestädte und die Kontinentalsperre

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Bibliographic data

fullscreen: Die Hansestädte und die Kontinentalsperre

Monograph

Identifikator:
1029904286
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-63374
Document type:
Monograph
Author:
Vogel, Walther http://d-nb.info/gnd/11746435X
Title:
Die Hansestädte und die Kontinentalsperre
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag von Duncker & Humblot
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (64 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Die Hansestädte und das revolutionäre Frankreich
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Hansestädte und die Kontinentalsperre
  • Title page
  • I. Die Hansestädte und das revolutionäre Frankreich
  • II. Die Kontinentalsperre
  • III. Die Annektion
  • IV. Die Befreiung

Full text

15 
französischen Gesandten in Hamburg, die den Hansestädten gegen 
einmalige Zahlung von 6 Millionen Livres und eine jährliche 
Subsidie von 2 Millionen abermals den militärischen Schutz Frank 
reichs aufnötigen wollten, mißlang deshalb. Die Städte beeilten 
sich zwar in ihrem Schreiben vom 9. April 1806 den Schutz und 
das Wohlwollen Napoleons anzurufen, jedoch in Wendungen, die 
das Erbetene ausdrücklich nur als einen Ausfluß der schon 1803 
erteilten Zusicherung der Unabhängigkeit und ewigen Neutralität 
hinstellten. Auch daß sie gleichzeitig dasselbe Ersuchen an Kaiser- 
Alexander richteten, bewies, daß sie an ihrer alten Forderung: 
europäische Garantie statt Protektion, festhielten. 
Die Gunst des Imperators mochten sie allerdings nicht ver 
scherzen, da ihnen seit der Besetzung Hannovers durch Preußen 
(Frühjahr 1806) wieder einmal die Gefahr der preußischen Annektion 
aus unmittelbarer Nähe drohte. Seit April hatte England zudem 
m Beantwortung der preußischen Handelssperre von neuem die 
Blockade über Elbe, Weser und Jade verhängt und die hansea 
tischen Schiffe, wie die preußischen, mit Embargo belegt. Je näher 
freilich die kriegerische Auseinandersetzung zwischen Preußen und 
Frankreich rückte, desto mehr wurde die Blockade gemildert, um 
schließlich Anfang Oktober völlig aufgehoben zu werden. Die 
plötzliche Ankunft der wieder freigegebenen hanseatischen Schiffe 
erzeugte eine Überfüllung des Hamburger Marktes mit Kolonial 
waren, während gleichzeitig der Absatz im Binnenlande infolge 
der Kriegswirren immer niehr zurückging. 
Die Auflösung des Reiches, die Gründung des Rheinbundes 
im Sommer 1806 drängten endlich die Städte zu entschiedener 
Stellungnahme. Preußen wünschte ihren Anschluß an den zu 
begründenden „Nordischen Reichsbund", doch das Veto Napoleons, 
das Abraten Englands und ihre eigene Abneigung gegen Aufgabe 
ber Neutralität, standen dem entgegen. Im Herbst 1806 ver 
einigten sich Deputierte der drei Hansestädte in Lübeck, um ihre 
künftige politische Stellung zu beraten. Das große Wort auf 
diesen hanseatischen Konferenzen führte der Bremer Johann Smidt, 
ursprünglich Theologe, mit jungen Jahren schon zum Senator 
ernannt, ein hochgebildeter, geistig ungemein regsamer Mann. Er 
trat entschieden für völlige Unabhängigkeit der Städte unter euro 
päischer Garantie ein, widerriet namentlich einen Anschluß an
	        

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Die Hansestädte Und Die Kontinentalsperre. Verlag von Duncker & Humblot, 1913.
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