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Die Hansestädte und die Kontinentalsperre

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Bibliographic data

fullscreen: Die Hansestädte und die Kontinentalsperre

Monograph

Identifikator:
1029904286
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-63374
Document type:
Monograph
Author:
Vogel, Walther http://d-nb.info/gnd/11746435X
Title:
Die Hansestädte und die Kontinentalsperre
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag von Duncker & Humblot
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (64 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Die Kontinentalsperre
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Hansestädte und die Kontinentalsperre
  • Title page
  • I. Die Hansestädte und das revolutionäre Frankreich
  • II. Die Kontinentalsperre
  • III. Die Annektion
  • IV. Die Befreiung

Full text

18 
4. Alle englischen Magazine und Waren, alles englische 
Eigentum, wird beschlagnahmt und eingezogen 
5. Aller Handel mit englischen Waren ist verboten, jede Ware, 
die englischen Ursprungs ist oder aus den englischen Kolonien 
stammt, verfällt ebenfalls der Wegnahme. Die Hälfte des Ertrags 
des eingezogenen Handelsgutes und Eigentums dient zur Ent 
schädigung der durch englische Kaper beraubten Kaufleute 
6. Kein Schiff, das unmittelbar von England oder seinen 
Kolonien kommt, wird in einem Hafen zugelassen. Jedes Schiff, 
das dem auf Grund gefälschter Zeugnisse zuwiderhandelt, wird 
nebst der Ladung beschlagnahmt und eingezogen, als ob es eng 
lisches Eigentum wäre. 
Bei Erlaß des Berliner Dekrets befanden sich die Hansestädte 
schon in französischen Händen. Lübeck hatte zuerst mit den Greueln 
des Krieges Bekanntschaft gemacht: Blücher hatte sich auf dem 
Rückzüge in die Stadt geworfen, am 6. November wurde sie von 
den Franzosen erstürmt und war mehrere Tage dem Wüten der 
Soldateska preisgegeben. Durch die Plünderung und die 
drückenden Requisitionen wurde der Wohlstand Lübecks schwer 
mitgenommen. Hamburg sah am 19., Bremen am 20. November 
die Feinde in seine Straßen einziehen. 
Schon geraume Zeit vorher hatte der Handel gestockt. Die 
Einkaufsordres waren infolge des Krieges in Binnendeutschland 
zurückgezogen worden. Die Kaufleute versammelten sich zwar auch 
im Oktober auf der Hamburger Börse, „aber nicht um Geschäfte 
zu machen, sondern um zu kannegießern." Die Unterbrechung des 
Postverkehrs mit Wien, Schlesien, Rußland, infolge dessen 
Zahlungen ausblieben, erfüllte den Kaufmann mit Besorgnis; 
namentlich das Ausbleiben der russischen Post, dann die Konfis 
kation englischer Waren auf der Leiziger Blesse brachte arge 
Verlegenheiten. Noch am 16. November hatte die Hamburger 
Kommerzdeputation Bourrienne 150 000 Mark Crt. überreichen 
lassen in Erkenntlichkeit für seine angeblichen unausgesetzten Be 
mühungen, die Kriegsbedrängnisse von der Stadt abzuwenden — 
drei Tage später ließ Marschall Mortier seine Truppen einrücken. 
Die Verkündigung des Berliner Dekrets, die noch vor Ablauf 
des November in allen drei Hansestädten erfolgte, erregte allgemeine 
Bestürzung. Die englischen Schiffe waren auf Anordnung des
	        

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Die Hansestädte Und Die Kontinentalsperre. Verlag von Duncker & Humblot, 1913.
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