Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Die Hansestädte und die Kontinentalsperre

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Die Hansestädte und die Kontinentalsperre

Monograph

Identifikator:
1029904286
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-63374
Document type:
Monograph
Author:
Vogel, Walther http://d-nb.info/gnd/11746435X
Title:
Die Hansestädte und die Kontinentalsperre
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag von Duncker & Humblot
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (64 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Die Kontinentalsperre
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Hansestädte und die Kontinentalsperre
  • Title page
  • I. Die Hansestädte und das revolutionäre Frankreich
  • II. Die Kontinentalsperre
  • III. Die Annektion
  • IV. Die Befreiung

Full text

23 
16 Millionen voll. Lübeck wollte auf die Rückkaufsumme 5 Millionen 
für Lieferungen angerechnet haben, und da dieser Betrag den Wert 
der konfiszierten Waren weit überstieg, forderte es noch obendrein 
einen Schadenersatz von 800 000 fr.! Es versteht sich, daß 
Napoleon darauf nicht einging. Obwohl schon fast völlig ruiniert, 
mußte Lübeck die von ihm festgesetzten 2 Millionen zahlen 
Bremen scheint mit einer weit geringeren Summe davongekommen 
zu sein. 
Im Grunde hat diese ganze Angelegenheit mit dem System 
der Kontinentalsperre nichts zu tun. Es handelt sich, wie schon 
angedeutet, um eine einfache Erpressung, wie sie Frankreich seit 
1795 fortgesetzt an den Hansestädten verübt hatte. Daneben aber 
richtete die kaiserliche Regierung ihre volle Aufmerksamkeit auf den 
eigentlichen Zweck der Sperre, die Fernhaltung der englischen 
Waren. Noch vor Ablauf des Jahres 1806 sah Hamburg die 
ersten französischen Douaniers an seinen Toren, die Grünröcke, 
gegen die sich in den folgenden sieben Jahren der Unterdrückung 
der grimmigste Haß der Bevölkerung richtete. Gleich nach der 
Besetzung der Stadt war sogar der Kleinverkehr mit den Nach 
barorten gesperrt worden; erst Anfang Dezember wurde er gegen 
Zertifikate und umständliche Visitierung der Waren freigegeben. 
Dreihundert Douaniers, die Anfang 1807 eintrafen, bildeten einen 
Zollkordon am linken, hannoverschen Elbufer und von Hamburg 
bis Travemünde. Ihr Kommandant, Inspektor Endel, ein tüchtiger, 
und was besonders hervorgehoben zu werden verdient, unbestechlicher 
Beamter, hatte mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen. Die 
Kontinentalsperre stellte einen so tiefen Eingriff in das Leben 
der Hansestädte dar, daß ein plötzlicher Abbruch all der Verbindungen, 
aus denen sie bisher ihre Nahrung gezogen hatten, fast als eine 
Unmöglichkeit bezeichnet werden mußte. Handel und Verkehr 
fanden tausend Wege, die rigorosen Bestimmungen des Berliner 
Dekrets zu umgehen. Die französische Zollverwaltung mußte sich 
erst im Laufe der Zeit die nötige Landes- und Ortskenntnis an 
eignen, um allmählich hinter diese Schliche zu komnien. Schon 
allein das Verbot des Postverkehrs hätte ja genügt, um allen 
Handel mit England zu unterbinden. Es war aber ohne besondere 
Mühe möglich, die englische Post über Tönning nach Altona zu 
leiten, wo sich die Hamburger Kaufleute ihre Briefe abholten.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Oekonomik Der Transformationsperiode. Verlag der Kommunistischen Internationale, 1922.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the first letter of the word "tree"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.