Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Die Hansestädte und die Kontinentalsperre

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Die Hansestädte und die Kontinentalsperre

Monograph

Identifikator:
1029904286
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-63374
Document type:
Monograph
Author:
Vogel, Walther http://d-nb.info/gnd/11746435X
Title:
Die Hansestädte und die Kontinentalsperre
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag von Duncker & Humblot
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (64 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Die Kontinentalsperre
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Hansestädte und die Kontinentalsperre
  • Title page
  • I. Die Hansestädte und das revolutionäre Frankreich
  • II. Die Kontinentalsperre
  • III. Die Annektion
  • IV. Die Befreiung

Full text

24 
Überhaupt möchten wir nicht unterlassen, ausdrücklich auf die 
großen Vorteile hinzuweisen, die die Nachbarschaft Altonas in der 
Franzosenzeit Hamburg gewährt hat. Mit mißgünstigen Augen 
hatte man in den letzten Jahrzehnten des 18. Jahrhunderts in 
Hamburg das von der dänischen Regierung begünstigte Ausblühen 
Altonas beobachtet; namentlich die Hamburger Reederei sah sich 
geschädigt. Jetzt lernte man in Hamburg doch auch die Vorzüge 
der engen Nachbarschaft schätzen. Ohne die Nähe dieser neutralen, 
außerhalb des französischen Machtbereichs liegenden Stadt wäre die 
Durchführung der Sperre zweifellos viel wirksamer, der Verlust 
des Handels größer gewesen. Wie hätte man bei den Tausenden 
von Menschen, die täglich zwischen Hamburg und Altona hin- und 
hergingen, eine genaue Kontrolle durchführen können! Bald wurde 
es für Köchinnen und Dienstmädchen ein beliebter Sport, ein halb 
Pfund Kaffee oder Baumwolle unter den Kleidern durchzuschmuggeln. 
Bourrienne erzählte die erstaunlichsten Geschichten von ganzen 
Wagenladungen Zuckers, die als „Sand" die Zollwache passiert 
hätten, von scheinbaren Leichenbegängnissen, die dem Transport 
englischer Waren dienten, und dergleichen mehr. Alt und jung, 
arm und reich beteiligten sich an diesem Vergnügen, das umso 
aufregender und reizvoller war, als die schwersten Strafen auf 
Zollübertretungen standen. Kein Zweifel, daß dieser Schmuggel 
förmlich organisiert worden ist. Es wird von 600 Frauen 
gesprochen, die ständig im Dienste von Hamburger Kaufleuten 
Kolonialwaren paschten. 
Wie während der Elbblockade von 1803—05 wurde Tönning 
wieder der eigentliche Hafen Hamburgs. In der ersten Hälfte des 
Jahres 1807 war der Verkehr hier außerordentlich rege. England 
ließ zeitweise den Wattenverkehr sowie die Fahrt nach England zu 
und gab im Juli die nach dem 1. Januar 1807 aufgebrachten 
Bremer und Hamburger Schiffe frei. Große Mengen Getreide 
gingen aus Holstein, meist auf kleineren Fahrzeugen, nach England 
hinüber. Dafür brachten englische, meist aber dänische und 
amerikanische Schiffe Kolonialwaren. In Tönning wurden diese 
aus Leichter und Wattfahrzeuge umgeladen und nach Altona und 
Hamburg verschifft. Die dänische Ortsbehörde stellte ihnen ohne 
Schwierigkeiten Zeugnisse aus, die den neutralen Charakter der 
Waren bescheinigten. In Hamburg hatte der neue Gouverneur,
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Der Steinkohlenbergbau in Preussen Und Das Gesetz Des Abnehmenden Ertrages. Verlag der H. Laupp’schen Buchhandlung, 1906.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What color is the blue sky?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.