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Die Hansestädte und die Kontinentalsperre

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Bibliographic data

fullscreen: Die Hansestädte und die Kontinentalsperre

Monograph

Identifikator:
1029904286
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-63374
Document type:
Monograph
Author:
Vogel, Walther http://d-nb.info/gnd/11746435X
Title:
Die Hansestädte und die Kontinentalsperre
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag von Duncker & Humblot
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (64 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Die Kontinentalsperre
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Hansestädte und die Kontinentalsperre
  • Title page
  • I. Die Hansestädte und das revolutionäre Frankreich
  • II. Die Kontinentalsperre
  • III. Die Annektion
  • IV. Die Befreiung

Full text

25 
Marsch all Brune, den Makler Hesse mit der Beaufsichtigung der 
ein- und auslaufenden Schiffe und der Untersuchung der Ladungen 
beauftragt. Dieser nahm die Visitation, im Widerspruch mit dem 
Douanen-Reglement, ganz allein, ohne Hinzuziehung von Zoll 
beamten, vor. Er stellte dann vom französischen Konsul unter 
zeichnete Atteste aus, die den nichtenglischen Ursprung der Waren 
bezeugten nnd sie auf dem weiteren Wege ins Binnenland be 
gleiteten. Ebenso wurde mit den auslaufenden Schiffen verfahren. 
Nach den Registern kanien vom 19. Februar bis 3. August 1807 
etwa 590 000 t Waren von der Seeseite in Hamburg an; darunter 
mußten sehr viele aus England und seinen Kolonien stammen. 
Vollkommen sicher war dies z. B. bei den eintreffenden Kohlen der 
Fall. Hamburg war überfüllt mit englischen Produkten. Auch 
der Weitertransport der Waren in das Innere war bald organisiert. 
Vieles ging nach Leipzig, denn in Sachsen war man im Interesse 
der heimischen Industrie und des Leipziger Handels besonders 
nachsichtig gegen den Schmuggel. Ein Bericht über die Leipziger 
Ostermesse 1807 enthält die Bemerkung, daß aus Altona viel 
englisches Garn mit dänischer Herkunftsbezeichnung versandt werde; 
es herrschte auf der Messe kein Mangel an Baumwollgarn. 
Der Schlüssel zu dieser laxen Handhabung der Sperre ist 
unschwer zu finden. Napoleon hatte, indem er Ende Januar 1807 
den Marschall Brune anstelle Mortiers zum Gouverneur der 
Hansestädte ernannte, den Bock zum Gärtner gemacht. Brune, 
nach einem späteren Wort des Kaisers, „ein unverzagter Räuber", 
steckte mit Hesse, mit dem Stadtkommandanten Lallemand, dem 
französischen Konsul La Chevardibre u. a. unter einer Decke, und 
ließ sich die Umgehung der napoleonischen Dekrete von den 
Hamburgern teuer bezahlen. An seiner Bestechlichkeit läßt sich 
nach dem eingehenden Bericht des zur Aufsicht über die Ausführung 
der Sperre nach Hamburg entsandten de Tournon nicht zweifeln. 
Die Höhe der Summe, die die Kommerzdeputation Brune zu 
kommen ließ, wird auf 400 000 fr. angegeben; insgesamt veraus 
gabte sie vom November 1806 bis Februar 1807 565159 Mark 
Banko zur Bestechung französischer Beamter. Man muß es Brune 
lassen, daß er für das Geld fein möglichstes tat, das Sperrdekret 
unwirksam zu machen. Von dem Verfahren bei der Ein- und 
Ausklarierung der Schiffe haben wir schon gesprochen. Den
	        

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Die Hansestädte Und Die Kontinentalsperre. Verlag von Duncker & Humblot, 1913.
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