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Die Hansestädte und die Kontinentalsperre

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Bibliographic data

fullscreen: Die Hansestädte und die Kontinentalsperre

Monograph

Identifikator:
1029904286
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-63374
Document type:
Monograph
Author:
Vogel, Walther http://d-nb.info/gnd/11746435X
Title:
Die Hansestädte und die Kontinentalsperre
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag von Duncker & Humblot
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (64 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Die Annektion
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Hansestädte und die Kontinentalsperre
  • Title page
  • I. Die Hansestädte und das revolutionäre Frankreich
  • II. Die Kontinentalsperre
  • III. Die Annektion
  • IV. Die Befreiung

Full text

38 
Male die Gefahr vorgelegen, daß Aufständische sich in den Städten 
festsetzten und sie zum Mittelpunkt einer Erhebung machten. Schill 
war bis Bergedorf vorgedrungen und hatte einen Augenblick Miene 
gemacht, sich auf Lübeck zu werfen, der Herzog von Braunschweig 
hatte mit seiner Schwarzen Schar eine Nacht in Bremen biwakiert, 
bevor er sich in Elsfleth nach England einschiffte. Alle diese Umstände 
mußten es Napoleon nahelegen, die Städte in ein festeres Ab 
hängigkeitsverhältnis zu bringen. 
Im Herbst 1809 beauftragte der Kaiser Reinhard, den alten 
Freund der Hansestädte, damals Gesandten am Kasseler Hofe, sich 
mit Bourrienne ins Einvernehmen zu setzen und mit diesem den 
Entwurf zu einer neuen Verfassung der Städte auszuarbeiten. 
Reinhard und Bourrienne zogen zu ihren Konferenzen auch Ver 
treter der Städte, natürlich nur mit beratender Stinrme hinzu. 
Bei diesen erregte die angekündigte Beschneidung ihrer Unabhängig 
keit ziemliche Bestürzung. Für den Fall eines Beitritts zum 
Rheinbünde forderten sie jedenfalls völlige Gleichstellung mit den 
übrigen Bundesmitgliedern. Auch den alten Wunsch absoluter Neu 
tralität im Kriege brachten sie wieder vor. Am liebsten hätten 
sie alles beim alten gelassen, d. h. bei Wahrung ihrer Souveränität 
nur in diplomatischem Verkehr mit dem Kaiser gestanden. Davon 
konnte natürlich bei allem Wohlwollen, das Reinhard und auch 
Champagne, der Minister des Auswärtigen, gegen die Städte 
zeigten, keine Rede sein. Auf Grund des im November 1809 über 
sandten Reinhard-Bourrienneschen Gutachtens arbeitete Champagny 
den Entwurf eines Vertrages über den Beitritt der Hansestädte 
zum Rheinbund aus: danach sollten diese in alle Rechte und 
Pflichten des Bundes eintreten, als ob sie zu den ursprünglichen 
Kontrahenten gehört hätten. Sie waren aber verpflichtet, dem 
Kaiser, der als Protektor die Freiheit, Unabhängigkeit und die 
Verfassung der Städte garantierte, in allen Anordnungen bezüglich 
des Kontinentalsystems und der Preß- und Fremdenpolizei ohne 
Verzug und ohne Bedingung Gehorsam zu leisten. Dem Protektor 
und dem Rheinbund gegenüber bildeten die Städte eine föderative 
Einheit, für die ein jährlicher Kongreß vorgesehen war. In dieser 
Einheit sollten sie nach dem ursprünglichen Vorschlage Villes 
Unies heißen, da sie aber auf den alten Namen „Hansestädte" 
großes Gewicht legten, billigte Champagny ihrer Gesamtheit
	        

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Die Hansestädte Und Die Kontinentalsperre. Verlag von Duncker & Humblot, 1913.
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