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Die Hansestädte und die Kontinentalsperre

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Bibliographic data

fullscreen: Die Hansestädte und die Kontinentalsperre

Monograph

Identifikator:
1029904286
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-63374
Document type:
Monograph
Author:
Vogel, Walther http://d-nb.info/gnd/11746435X
Title:
Die Hansestädte und die Kontinentalsperre
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag von Duncker & Humblot
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (64 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Die Annektion
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Hansestädte und die Kontinentalsperre
  • Title page
  • I. Die Hansestädte und das revolutionäre Frankreich
  • II. Die Kontinentalsperre
  • III. Die Annektion
  • IV. Die Befreiung

Full text

39 
die Bezeichnung Villes Imperiales Anseatiques zu. Im Innern 
schlug das Projekt eine Vereinheitlichung der drei Stadtverfassungen, 
Verbesserung der Justiz, Einführung des Code Napoleon und des 
Code de Commerce, Gleichberechtigung der Konfessionen usw. vor. 
Natürlich mußten sie sich auch zur Stellung eines militärischen 
Kontingents verpflichten; an Neutralität war nicht zu denken. 
Napoleon billigte am 24. Dezember 1809 den ihm vorgelegten 
Entwurf Champagnys. Zur Ausführung ist dieser trotzdem nicht 
gekommen. Wie Wohlwill wahrscheinlich gemacht hat, hängt 
diese Sinnesänderung des Kaisers damit zusammen, daß die 
wachsenden Anzeichen der Unzufriedenheit, die Aufstände des Jahres 
1809, das Attentat von Staps, ihm die geplante festere Or 
ganisation des Rheinbunds gefährlich erscheinen ließen. Nicht ein 
engerer Zusammenschluß, sondern eine weitere Zerstückelung der 
deutschen Vasallenstaaten, dünkte ihm wünschenswert. Dazu kam, 
daß die geplanten Vorbereitungen zu einem neuen maritimen und 
kommerziellen Angriff auf England sich am besten durchführen 
ließen, wenn die Gegenden, die ihm als Basis zu diesem Angriff 
dienen sollten, seinem direkten Befehl unterstanden. Hatte er bisher 
die alte Verfassung der Städte aus Bequemlichkeit und Berechnung 
geduldet, weil deren Bevölkerung im Genusse scheinbarer Unab 
hängigkeit sich am leichtesten zufrieden gab, so waren diese kleinen 
Staaten, „deren System darin besteht, zu temporisieren" seiner 
Ungeduld jetzt nur im Wege. Was brauchte der allmächtige 
Gebieter Europas lange Rücksicht auf sie zu nehmen? Die An- 
Etion war einfach eine Verwaltungsreform zur schnelleren und 
Efferen Vorbereitung des Entscheidungskampfes mit England. 
Jedenfalls tritt dieser Gesichtspunkt in den öffentlichen 
Äußerungen des Kaisers und seiner ausführenden Organe am 
stärksten hervor. Noch in seiner Erwiderung auf Champagnys 
Projekt meinte Napoleon: „Was man mir hinsichtlich der Hanse 
städte vorschlägt, scheint mir ziemlich vernünftig. Die Haupt 
sache ist, daß ich in der Lage bin, dort im Fall eines 
Seekrieges meineBefehle gegen die Engländer genau 
Sur Ausführung zu bringen". Und im März 1811, in 
demselben Monat, in denr er in seinen Befehlen an den Marine- 
uiinister neue gewaltige Flottenbaupläne entwickelte, erklärte er 
seine Absichten in voller Deutlichkeit in einer Ansprache an De
	        

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Der Österreichische Exporteur. [Kammer für Handel, Gewerbe und Industrie], 1927.
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