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Die Hansestädte und die Kontinentalsperre

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Bibliographic data

fullscreen: Die Hansestädte und die Kontinentalsperre

Monograph

Identifikator:
1029904286
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-63374
Document type:
Monograph
Author:
Vogel, Walther http://d-nb.info/gnd/11746435X
Title:
Die Hansestädte und die Kontinentalsperre
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag von Duncker & Humblot
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (64 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Die Annektion
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Hansestädte und die Kontinentalsperre
  • Title page
  • I. Die Hansestädte und das revolutionäre Frankreich
  • II. Die Kontinentalsperre
  • III. Die Annektion
  • IV. Die Befreiung

Full text

49 
Bis auf einige geringe Zugeständnisse blieben jedoch alle diese 
Wünsche unerfüllt. Das Ministerium sagte wohl eine Prüfung 
zu, aber im Drang der Umstände geriet alles in Bergessenheit. 
Lange wurde über die Errichtung eines Entrepot verhandelt, 
d. h. eines Magazines zur Lagerung der eingeführten und ver 
zollten Kolonialwaren unter Zollverschluß, aus dem sie innerhalb 
einer begrenzten Zeit entnommen und ohne nochmalige Zollzahlung 
nach Frankreich und Holland versandt werden konnten. Nachdem 
die Einrichtung eines Entrepot reel, d. h. eines wirklichen Ma- 
gazingebäudes, vorläufig an der Platzfrage gescheitert war, wurde 
durch ein Dekret vom Juni 1812 wenigstens das Entrepöt fiktif, 
die Lagerung in einem beliebigen vom Eigner anzugebenden 
Speicher, genehmigt. Bedeutenden Umfang hat dieser Verkehr 
jedoch nicht erlangt. An Lizenzen wurden während des Jahres 
1811 tatsächlich kaum drei Dutzend in den drei Hansestädten be 
nutzt, auf Grund deren Waren im Werte von 6,2 Millionen Franken 
seewärts ausgeführt wurden; eine Einfuhr stand dem überhaupt 
nicht gegenüber. In den Lübecker Hafen lief während der Jahre 
1811 und 1812 kein einziges Schiff ein. Den Reedereibetrieb 
erschwerte besonders die Vorschrift, daß ein Drittel des Werts 
der Ausfuhrladungen in Lyoner Seidenstoffen bestehen mußte, eine 
Maßregel, die natürlich durchaus nicht für diese entlegenen Teile 
des Reiches paßte. Bisweilen wurde deshalb den Reedern ge 
battet, die Seide statt seewärts aus-, nach Deutschland einzuführen, 
oder sie bei der Ausfuhr durch westfälisches Leinen zu ersetzen. 
Auch der Absatz der im Frühjahr 1811 in so großen Massen aus 
Holstein importierten Kolonialwaren nach Binnendeutschland be 
gegnete den größten Schwierigkeiten. Seitdem die verschärften 
militärischen Maßnahmen den direkten Schleichhandel von Helgo- 
nach der deutschen Nordseeküste unterbunden hatten, richtete 
fitf) der englische Verkehr hauptsächlich nach der Ostsee, wobei 
Rotenburg und die kleine Insel Hanöe als Hauptstapelplätze dienten. 
Durch die englischen Handelsagenten und zum Teil unter Mit- 
mirkung der preußischen Regierung, die den Schleichhandel zu einer 
Ergiebigen Finanzquelle machte, wurden nun Preußen und Sachsen 
derart mit Kolonialwaren überschwennnt, daß die mit dem hohen 
französischen Zoll belasteten Vorräte der hanseatischen Kaufleute 
oagegen -nicht aufkommen konnten. Wir haben also das eigentüm- 
Pfingstbl. d. H. Geschichtsv. IX. 1913. 4
	        

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Die Hansestädte Und Die Kontinentalsperre. Verlag von Duncker & Humblot, 1913.
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