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Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre

Monograph

Identifikator:
1030856788
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-60520
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Title:
Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre
Place of publication:
Halberstadt
Publisher:
H. Meyer's Buchdruckerei, Abteilung Verlag
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (91 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Kapitel I. Bedürfnisse und Arbeit
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents
  • Kapitel I. Bedürfnisse und Arbeit
  • Kapitel II. Tausch und Wert
  • Kapitel III. Das Geld
  • Kapitel IV. Eigentum und Erblichkeit
  • Kapitel V. Pacht und Leihen auf Zins
  • Kapitel VI. Lohn und Gewinn
  • Kapitel VII. Wettbewerb und Zusammenarbeit

Full text

iw‘"fflfwnwnT 
Bedürfnisse und Arbeit. 15 
Nuß nicht herunterschlucken kann, ohne sie aufzuknacken. Nun 
steckt es sie ins Mäulchen, „damit sie seinen Geruch annimmt 
und so leicht von den anderen und von ihm selbst zu erkennen 
ist, wenn sie in einem Versteck verborgen ist, wo es sie wieder 
finden wird". Es setzt sein Eigentumssiegel darauf durch eine 
Geste, die eine Besitzergreifung bedeutet (inanolpsttio 
werden spättzr die römischen Rechtsgelehrten sagen). 
Demnach beginnt die Aneignung in dem Augenblick, wo 
sie sich vom eigentlichen Verbrauch loslöst, um sich in der 
Gestalt der Ersparnis, der Vorratswirtschaft fortzusetzen. 
Aber das Eigentum setzt sich bei den Tieren auch noch 
unter einer andern, und zwar recht menschlichen, Form durch 
— das ist der Diebstahl. Die Tiere bestehlen sich oft gegen 
seitig: die Raubmöwen, die den von einem andern gefangenen 
Fisch stehlen und die sich so als Sonderart von Schmarotzern 
erweisen; und in der Jnsektenwelt die Hornisse. Es ist das 
Gefühl des sehr ausgeprägten Eigentums. Man kennt das 
berühmte Wort Proud'hons: „Eigentum ist Diebstahl". 
Uber die Formel läßt sich sicher streiten, aber sie wird indis 
kutabel, wenn man sie umkehrt und sagt: Diebstahl ist Eigen 
tum. Es ist in der Tat klar, daß es keine Diebe gäbe, wenn 
es keine Eigentümer gäbe. Die Tiere nun haben vollkommen 
das Gefühl, daß der von ihnen gestohlene Gegenstand das 
Eigentum eines andern ist. 
Die Tiere haben nicht nur das Gefühl für die individuelle 
Aneignung der Verbrauchsgegenstände. Sie haben es auch 
für die Wohnung: die Biene verteidigt ihren Stock, der Vogel 
sein Nest, wie der Hund sein Lager, gar nicht zu reden von der 
Art, wie er das Eigentum seines Herrn verteidigt. 
Sie haben auch den Begriff des Kollektiveigentums. 
Bekannt ist die Geschichte von den Konstantinopeler Hunden, 
welche die Jungtürken auf eine Insel verbannt haben, um sie 
dort Hungers sterben zu lassen — übrigens eine der gemeinsten 
Handlungen, die sie begangen haben. Diese Hunde hatten 
ihre besonderen Stadtviertel, und es war dem Bewohner des 
einen Viertels verwehrt, in ein anderes zu kommen. Wenn 
er sich dorthin wagte, so heftete sich die ganze Meute dem Ein 
dringling an die Fersen und verfolgte ihn bis zur Grenze, wo 
sie dann anhielt, in der Erkenntnis, daß da, wenn auch unsicht 
bar, die Schranke ihres Gebiets war. 
Bei uns, bei den Menschen, nimmt das Eigentum im all 
gemeinen die Gestalt des Kapitals an. Findet sich dieser 
Begriff des Kapitals bei den Tieren wieder? Ja und nein.
	        

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Anfangsgründe Der Volkswirtschaftslehre. H. Meyer’s Buchdruckerei, Abteilung Verlag, 1925.
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