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Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre

Monograph

Identifikator:
1030856788
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-60520
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Title:
Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre
Place of publication:
Halberstadt
Publisher:
H. Meyer's Buchdruckerei, Abteilung Verlag
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (91 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Kapitel II. Tausch und Wert
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents
  • Kapitel I. Bedürfnisse und Arbeit
  • Kapitel II. Tausch und Wert
  • Kapitel III. Das Geld
  • Kapitel IV. Eigentum und Erblichkeit
  • Kapitel V. Pacht und Leihen auf Zins
  • Kapitel VI. Lohn und Gewinn
  • Kapitel VII. Wettbewerb und Zusammenarbeit

Full text

20 Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre. 
Aber das ist nur eine Spitzfindigkeit des Denkens, durch 
die wir nachträglich sozusagen zur Erklärung in unser Inneres 
das der Außenwelt entlehnte Bild der Erscheinungen 
projizieren. 
Kommen wir also auf den wirtschaftlichen Tausch zurück. 
Dieser beginnt wirklich erst, wenn es sich um einen angeeig 
neten Gegenstand handelt. Der erste „Reichtum" — geben wir 
ihm seinen wahren Namen —■ erscheint zum ersten Male, ob 
es sich nun um den Honig im Stock oder um die vom Eich 
kätzchen aufgesparten Nüsse handelt, erst, wenn er sich von 
der Person loslöst und ein für einen andern anzueignendes 
Gut bildet. Und alsbald werden diese Güter ein Gegenstand 
des Neides für alle diejenigen, die sie nicht haben, seien es 
Menschen oder Tiere. 
Aber wie werden diese Wesen, die sich jenes Gut anzu 
eignen wünschen, in seinen Besitz gelangen? Sie werden es 
stehlen. Der Diebstahl ist die erste wirtschaftliche Handlung 
und der Beweis dafür ist, daß der Tausch bei den Tieren 
unbekannt ist, während der Diebstahl von ihnen geübt wird, 
wie wir schon gesagt haben. Ich spreche nicht bloß von dem 
durch die Haustiere gegen ihren Herrn begangenen Diebstahl, 
sondern von dem Diebstahl, den sie unter sich, unter Kame 
raden, in allen Tiergattungen verüben, und der äußerst häufig 
vorkommt. Die armseligen Schätze der Tiere, der vom Hund 
in seiner Hütte versteckte Knochen, der im Stocke aufgespeicherte 
Honig, all das bildet den Gegenstand der Begierde der anderen 
Tiere, und um ihn sich anzueignen, kennen sie nur ein Mittel, 
und zwar das einfachste. 
Ich brauche nicht zu sagen, daß es beim Menschengeschlecht 
ebenso ist, daß es genau so angefangen hat, daß bei den Men 
schen der Diebstahl längst vor dem Tausch geherrscht hat, und 
daß es in den menschlichen Gemeinschaften Plünderer und 
Seeräuber lange vor Kaufleuten gegeben hat. Und selbst alZ 
diese auf dem Schauplatz der Wirtschaft erschienen sind, war 
es oft schwer, sie von ihren Vorgängern zu unterscheiden. Der 
Diebstahl ist schon eine Form der Aneignung (oder der Ent 
eignung, wenn man will), der bei den Tieren angeboren, 
triebhaft ist, wie ich soeben gezeigt habe, während der Tausch 
hingegen keineswegs eine triebhafte Handlung darstellt. Er 
ist eine überlegte Handlung, die nicht im Bereich einer primi 
tiven Intelligenz liegt. Und dies ist der Grund: der Tausch 
setzt zuvor eine freiwillige Güterabgabe voraus. Derjenige, 
der tauschen will, muß sich seines Eigentums begeben, um es
	        

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Almanach d’Adresses de La Chambre de Commerce, d’Industrie et de Métier `a Zagreb. [Verlag nicht ermittelbar], 1930.
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