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Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre

Monograph

Identifikator:
1030856788
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-60520
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Title:
Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre
Place of publication:
Halberstadt
Publisher:
H. Meyer's Buchdruckerei, Abteilung Verlag
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (91 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Kapitel II. Tausch und Wert
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents
  • Kapitel I. Bedürfnisse und Arbeit
  • Kapitel II. Tausch und Wert
  • Kapitel III. Das Geld
  • Kapitel IV. Eigentum und Erblichkeit
  • Kapitel V. Pacht und Leihen auf Zins
  • Kapitel VI. Lohn und Gewinn
  • Kapitel VII. Wettbewerb und Zusammenarbeit

Full text

28 Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre. 
Das nennt man auch Arbeitsteilung, und es ist eines 
der wichtigsten Gesetze der Wirtschaftswissenschaft, das sogar 
— ganz wie „das Gesetz von der geringsten Kraftanstrengung", 
von dem es übrigens nur eine logische Folge ist — über das 
Gebiet der Volkswirtschaft hinausgeht, um als Basis der So 
ziologie zu dienen. 
Der Tausch nimmt erst dann eine große Ausdehnung an, 
wenn das Handwerk sich gebildet hat; erst dann schließt jene 
Entäußerung, von der soeben die Rede war, keinerlei Ent 
behrung in sich, da ja ganz im Gegenteil diese Erzeugnisse 
nur zum Verkauf hergestellt wurden. Wir sprachen von jenen 
Künstlern, die ein Herzzerreißen empfinden, wenn sie sich von 
ihrem Werk loslösen, um es zu verkaufen, und von jenem 
Benvenuto Cellini, der bisweilen auf seine Kunden mit dem 
Dolch losging, um das, was er ihnen verkauft hatte, ihnen 
wieder abzunehmen. Aber man wird keinen Schuster finden, 
der so töricht ist, zu weinen, wenn ein Kunde ihm seine Schuhe 
abkauft, und noch weniger wird er hinter ihm herlaufen, um 
sie ihm wieder abzunehmen. 
Die Handwerke haben sich nach und nach ausgebildet. 
Sie haben sich von dem ursprünglichen Kern losgelöst, von 
dem, was wir die Hauswirtschaft nennen, d. h. von jener 
Wirtschaftsform, bei der der Mensch oder wenigstens die 
menschliche Familie alles für ihre Bedürfnisse Notwendige 
erzeugte. 
Man braucht nicht in die vorgeschichtlichen Zeiten zurück 
zugehn, um den Ursprung der Handwerke zu sehn. Ich selbst 
habe mehrere Gewerbe entstehn sehn. In dem Städtchen, in 
dem ich meine Kindheit zubrachte, sah ich im mütterlichen 
Hause Obstkonserven herstellen — das war ein wichtiger 
Jahrestag in meinem Leben — und auch die Wurstherstellung 
und die Wäscherei; und auf dem Bauerngut habe ich Brot 
bereiten sehn. 
Aber was ist gekommen? Die Herstellung der Frucht 
konserven, die Wäscherei, die Brotbereitung, die Wurstwaren 
bereitung sind aus dem Haus und dem Bauernhof ausge 
wandert und haben in der Straße einen Laden für das 
Publikum aufgemacht, das heißt, sie haben unabhängige Ge 
werbe gebildet. Wenn man noch weiter zurückgeht, aber gar 
nicht „bis zu der Zeit, da die Königin Bertha spann", hätte 
man im Hause spinnen sehn können; jetzt ist die Spinnerei 
nicht nur ein Handwerk, sondern sogar eine der größten 
Jndustrieen der Welt geworden.
	        

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Anfangsgründe Der Volkswirtschaftslehre. H. Meyer’s Buchdruckerei, Abteilung Verlag, 1925.
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