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Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre

Monograph

Identifikator:
1030856788
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-60520
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Title:
Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre
Place of publication:
Halberstadt
Publisher:
H. Meyer's Buchdruckerei, Abteilung Verlag
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (91 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Kapitel III. Das Geld
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents
  • Kapitel I. Bedürfnisse und Arbeit
  • Kapitel II. Tausch und Wert
  • Kapitel III. Das Geld
  • Kapitel IV. Eigentum und Erblichkeit
  • Kapitel V. Pacht und Leihen auf Zins
  • Kapitel VI. Lohn und Gewinn
  • Kapitel VII. Wettbewerb und Zusammenarbeit

Full text

Das Geld. 
31 
machen, also nicht eine, die einem besonderen, individuellen 
Bedürfnisse entspräche, sondern eine Ware, die einem allge 
meinen Bedürfnis genügte. Gibt es solche Waren? Ja. Es 
gibt solche überall, sogar in den primitiven Gesellschaften (man 
kann behaupten, besonders in diesen), zum Beispiel, gewisse 
Nahrungsmittel: so wurden in Japan, wo jedermann, ob arm, 
ob reich, von Reis lebt, bis zur Revolution von 1868 alle 
Dinge, Waren, Beamtengehälter, in Reis gewertet. In 
anderen Ländern — dem Gebiet der Hudsonbai z. B. — 
dienten lange Zeit Pelze als Mittelglied, weil in diesem Polar 
lande jedermann welche trägt. In den antiken Gesellschafts 
ordnungen, die noch im Stadium des Hirtenlebens standen, 
diente das Vieh als Tauschmittel, der Ochse oder der Hammel. 
Und ohne daß wir so weit zurückzugehn brauchen — haben wir 
nicht in unseren Tagen in Paris die Briefmarke als Ersatz für 
das ausgegangene Kleingeld erlebt? Niemand machte 
Schwierigkeiten sie anzunehmen, weil alle Welt Briefmarken 
benötigt. 
Aber nicht nur die Waren des allgemeinen Verbrauchs 
können als Tanschmittel dienen, auch die Seltenheiten können 
es, wenn sie einem sehr lebhaften Begehren entgegenkommen, 
und wäre es auch nur dem Begehren einer kleinen Anzahl 
Menschen, z. B. die Edelsteine, die Edelmetalle — übrigens 
galten sie einst alle für edel, weil sie alle selten waren; in der 
Ilias sehen wir, wie Achill für die Spiele beim Tode des 
Patroclus als Siegespreis — einen Eisenblock aussetzte! 
Unter allen Metallen hat zu allen Zeiten eines besonders 
die Freude der Menschen ausgemacht und ihr Begehren ge 
weckt: das Gold. Gold ist nicht nur das schönste Metall, 
sondern auch das vor allen anderen den Menschen bekannte. 
Warum? Weil die Natur es nicht-oxydierend geschaffen 
hat, das heißt, es bleibt unveränderlich, und man findet es in 
reinem Zustand, was bei keinem anderen Metall der Fall ist, 
selbst nicht beim Silber. Ein wahrhaft königliches Metall 
durch seinen Glanz, seine herrliche Farbe, und — das will ich 
auch noch hinzufügen — seine Nutzlosigkeit, und dies in dem 
Sinne, daß es nur dem Luxus dienen kann, nicht den Bedürf 
nissen der Industrie. Es kann weder als Waffe noch als Werk 
zeug dienen; man kann daraus kein Schwert und keine Pflug 
schar schmieden. Es schien wirklich vorbestimmt für die Rolle, 
als Geld zu dienen und dadurch zum Zeichen des Reichtums 
zu werden.
	        

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Anfangsgründe Der Volkswirtschaftslehre. H. Meyer’s Buchdruckerei, Abteilung Verlag, 1925.
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