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Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre

Monograph

Identifikator:
1030856788
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-60520
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Title:
Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre
Place of publication:
Halberstadt
Publisher:
H. Meyer's Buchdruckerei, Abteilung Verlag
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (91 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Kapitel III. Das Geld
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents
  • Kapitel I. Bedürfnisse und Arbeit
  • Kapitel II. Tausch und Wert
  • Kapitel III. Das Geld
  • Kapitel IV. Eigentum und Erblichkeit
  • Kapitel V. Pacht und Leihen auf Zins
  • Kapitel VI. Lohn und Gewinn
  • Kapitel VII. Wettbewerb und Zusammenarbeit

Full text

32 Aiifangsgründe der Volkswirtschaftslehre. 
Der Verkauf. Sehen wir zu, welche Wandlungen die 
Verwendung einer Zwischenware in den Austausch hinein 
bringen kann. Wer den Gegenstand, den er besitzt, umtauschen 
will, der wird nun nicht mehr wie jener afrikanische Reisende, 
dessen Abenteuer ich eben erzählt habe, sich auf die Suche nach 
jemand begeben, der ihm das, was er wünscht, ablassen kann, 
sondern er wird einfach jemand suchen, der diese Zwischenware 
besitzt — und das wird nicht schwer sein — und dann wird er 
sein Besitztum gegen diese Ware, das Gold, umtauschen: 
das heißt dann der Verkauf. 
Wenn er nun im Austausch für die abgetretene Ware 
jene Zwischenware, das Gold, bekommen hat, wird er sich nach 
dem von ihm gesuchten Gegenstand umsetzn und ihn gegen 
das erhaltene Gold eintauschen: das heißt dann der Kauf. 
So ist durch Verwendung jener Zwischenware der Tausch 
handel in zwei aufeinanderfolgende, aber zusammengehörige 
Handlungen zerlegt, den Verkauf und den Kauf. 
Indes bleibt noch eine praktische Schwierigkeit zu über 
winden: selbst mit dem Geld in der Hand ist es nicht immer 
leicht zu kaufen, d. h. das, was man sucht bei jemand zu finden, 
der bereit ist es abzugeben, und es ist noch weniger leicht zu 
verkaufen, d. h. jemand zu finden, der bereit ist uns Geld zu 
geben im Austausch gegen unser Besitztum. 
Um als Beispiel einen uns geläufigen Gegenstand zu 
nehmen, die Bücher — es würde nicht genügen, eine wohl 
gespickte Börse zu haben, um uns das von uns gewünschte 
Buch zu verschaffen, wenn es zu dem Zweck keine Buchhändler 
gäbe. Und umgekehrt wissen diejenigen, welche Bücher los 
werden wollen, daß das nicht leicht ist, selbst wenn es sich um 
seltene. Bücher handeln sollte und sie selbst sie teuer bezahlen 
müßten, falls die Lage umgekehrt sein sollte. 
Damit also der Austausch leicht sei, genügt es nicht, daß eine 
Zwischenware erfunden ist, es muß auch eine gesellschaftliche 
Klasse geschaffen sein, welche die Aufgabe für die Gesellschaft 
hat, die Gegenstände zu sammeln—so kann man etwa sagen— 
die ihre Besitzer im Überfluß haben und deren sie sich entledigen 
wollen, um sie dann an diejenigen abzugeben, welche diese 
Gegenstände brauchen werden. Diese Leute haben wir schon 
im vorigen Kapitel getroffen: das sind die Kaufleute. In dem 
eben angeführten Beispiel, bei den Büchern, sucht man einen 
Buchhändler oder Antiquar auf, d. h. einen Mann, der gerade 
mit alten Büchern handelt, der sie denen abkauft, welche sie 
loswerden wollen. »
	        

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Zur Wirtschaftlichen Förderung Des Handwerks. Wilhelm Greven Buchdruckerei, 1914.
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