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Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre

Monograph

Identifikator:
1030856788
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-60520
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Title:
Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre
Place of publication:
Halberstadt
Publisher:
H. Meyer's Buchdruckerei, Abteilung Verlag
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (91 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Kapitel III. Das Geld
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents
  • Kapitel I. Bedürfnisse und Arbeit
  • Kapitel II. Tausch und Wert
  • Kapitel III. Das Geld
  • Kapitel IV. Eigentum und Erblichkeit
  • Kapitel V. Pacht und Leihen auf Zins
  • Kapitel VI. Lohn und Gewinn
  • Kapitel VII. Wettbewerb und Zusammenarbeit

Full text

3* 
Das Geld. 35 
seine Eier oder seinen Wein verkauft hat; als Gegenwert hat 
er einen Beutel Geld oder ein Bündel Papierscheine be 
kommen. Er kann das Geld sogleich verwenden, d. h. es aus 
geben, wie man zu sagen pflegt, und dafür diejenigen Sachen 
kaufen, die er für seinen Verbrauch benötigt. Aber er kann 
die Summe auch aufheben, sie „sparen", sie in den sagenhaften 
Wollstrumpf des französischen Bauern von einst stecken oder 
in die Brieftasche des Bauern von heute und es dort belassen. 
In zehn Jahren, in zwanzig Jahren, und sogar nach seinem 
Tode, wird sich dieser Wert für seine Erben nicht verändert 
haben. Sic werden ihn sofort hervorholen, wie man durch 
Druck auf die elektrische Lampe das Licht herausspringen läßt. 
Sie werden das vom Vater oder Großvater angesammelte 
Geld genießen. Und wenn der Bauer es aus Furcht vor 
Krieg oder Revolution in die Erde eingegraben hat, wird man 
vielleicht nach hundert oder tausend Jahren den Schatz finden 
— denn das wird man einen Schatz nennen — und der glück 
liche Entdecker wird über den ganzen verschlafenen Schatz ver 
fügen, der unter seinen Händen erwachen wird, wie Dorn 
röschen in den Armen des Prinzen. 
Vielleicht kann man hier noch einwenden, daß dies nicht 
eine Sondereigenschaft des Geldes ist, und daß der, welcher 
heutzutage eine neue Venus von Milo oder gar nur einen der 
beiden Arme zu der Bildsäule im Louvre auffinden würde — 
mit seinem Schatz reich werden könnte? Vielleicht ja, weil 
Marmor und Bronze das schöne Vorrecht der Unsterblichkeit 
teilen. Aber es gibt nicht viele Güter, von denen man das 
selbe behaupten könnte. Wenn der erwähnte Bauer sein 
Getreide als Schatz hätte aufheben wollen, das immerhin eine 
der am wenigsten verderblichen Waren darstellt, so würde er 
nach einigen Jahren nichts mehr besitzen; denn seine Ernte 
würde verloren, angenagt, auf eine oder die andere Art ver 
nichtet sein. 
Und doch muß man die Behauptung, daß Gold oder 
Silber seinen Wert ungeschmälert durch Generationen erhält, 
einschränken: nur das Material selbst trotzt der Zeit, nicht aber 
der Wert. Wenn der zur Zeit der Kreuzzüge vergrabene 
Schatz eines Tages wieder zum Vorschein kommt, wird er 
nicht denselben Wert haben, den er für den besaß, welcher ihn 
in der Erde verborgen hatte, das besagt, er wird nicht mehr 
dieselbe Kaufkraft besitzen — er wird vielleicht °/« dieser Kraft 
verloren haben — und man beachte, daß ich hier nur vom 
Goldfranken spreche; ganz etwas anderes würde es sein, wenn
	        

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Anfangsgründe Der Volkswirtschaftslehre. H. Meyer’s Buchdruckerei, Abteilung Verlag, 1925.
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