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Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre

Monograph

Identifikator:
1030856788
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-60520
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Title:
Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre
Place of publication:
Halberstadt
Publisher:
H. Meyer's Buchdruckerei, Abteilung Verlag
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (91 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Kapitel III. Das Geld
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents
  • Kapitel I. Bedürfnisse und Arbeit
  • Kapitel II. Tausch und Wert
  • Kapitel III. Das Geld
  • Kapitel IV. Eigentum und Erblichkeit
  • Kapitel V. Pacht und Leihen auf Zins
  • Kapitel VI. Lohn und Gewinn
  • Kapitel VII. Wettbewerb und Zusammenarbeit

Full text

Das Geld. 
37 
suchung über die Gesetzmäßigkeit seiner Herkunft befreit oder 
über die Echtheit der auf ihm eingravierten Bescheinigung, 
die nur Bastiat lesen konnte. Geld riecht nicht, wie ein 
römischer Kaiser sagte, was bedeutet, es ist gut, woher es 
auch kommen mag. 
Aber ließe sich selbst beweisen, daß jedes Geldstück eine 
frühere Arbeit darstellt, ist es nicht ein ganz außergewöhnliches 
Vorrecht, daß diese tote Arbeit genügt, seinen Besitzer von 
gegenwärtiger Arbeit zu befreien? Ich erinnere mich, daß 
man, als ich im Gymnasium war, ein System in Gebrauch hatte, 
das heutzutage glücklicherweise nicht mehr in Übung ist: man 
gab dem guten Schüler „Befreiungen", demjenigen nämlich, der 
seine schriftlichen Arbeiten gut gemacht hatte, gab man einen 
Gutschein über 100, 200, 1000 Zeilen; wenn er nun bestraft 
wurde, brauchte er nur den Gutschein im entsprechenden Werte 
vorzuweisen, und war dann von seiner Strafarbeit befreit. 
War das nicht genau das, was das Geld in der optimistischen 
Definition Bastiats bedeutet: eine Befreiung von Aufgaben, 
Strafarbeit, von jeder Frohn? Wenn ich auch oft meinen 
Nutzen aus diesem Erziehungssystem gezogen hatte, so sah ich 
doch nicht ohne einige Gewissensbisse auf meine zur Arbeit 
verurteilten Kameraden, die weniger reich an „Befreiungen" 
waren. Und kann sich derselbe Skrupel nicht mit Bezug aus 
das Geld einstellen? 
Lassen wir also jede Neigung, das Geld zu etwas mora 
lischem zu machen, beiseite; sie hat nicht mehr Berechtigung, 
als die umgekehrte einiger Moralisten oder Sozialisten, die 
im Gelde ein Werkzeug der Ausbeutung und der Verdammnis 
sehn, die dreißig Silberlinge, für die der Mensch seine Seele 
dem Satan verkauft hat. Wenn jedes Goldstück seine Geschichte 
erzählen könnte, würde diese sicher nicht immer erbaulich sein. 
Dasselbe Stück, das zur Entlohnung der Arbeit des Tage 
löhners gedient hat oder als Sparpfennig der Familien 
mutter, wird morgen in die Hände eines Wucherers übergehn 
— aber wie ist es dafür verantwortlich zu machen? 
Das Geld ist eins der wunderbarsten Werkzeuge, das 
der Mensch erfunden hat, genau wie das Alphabet oder das 
Dezimalsystem, und es kann wie diese unterschiedslos zum 
Guten oder Bösen dienen, ein Werkzeug, im selben Sinne wie 
die Werkzeuge des Messens, das Meter, die Gewichte, die Hohl 
maße. Jede Ware wird an der Geldmenge gemessen, gegen 
die sie ausgetauscht wird. Diese doppelte Kontrolle, dies
	        

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Anfangsgründe Der Volkswirtschaftslehre. H. Meyer’s Buchdruckerei, Abteilung Verlag, 1925.
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