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Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre

Monograph

Identifikator:
1030856788
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-60520
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Title:
Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre
Place of publication:
Halberstadt
Publisher:
H. Meyer's Buchdruckerei, Abteilung Verlag
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (91 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Kapitel III. Das Geld
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents
  • Kapitel I. Bedürfnisse und Arbeit
  • Kapitel II. Tausch und Wert
  • Kapitel III. Das Geld
  • Kapitel IV. Eigentum und Erblichkeit
  • Kapitel V. Pacht und Leihen auf Zins
  • Kapitel VI. Lohn und Gewinn
  • Kapitel VII. Wettbewerb und Zusammenarbeit

Full text

38 Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre. 
doppelte Messen, wodurch jede Ware hindurchgeht, ist, wie man 
sehr wohl weiß, der Preis. Der Preis der Dinge ist genau ! 
das Maß ihres Wertes in Geld. 
Da haben wir also den Begriff des Maßes in den wirt 
schaftlichen Beziehungen. Und die Einführung des Maßbe- 
grifses in eine Wissenschaft besagt in der Tat nicht wenig. Die 
Volkswirtschaftslehre ist erst eine Wissenschaft geworden und 
konnte es erst werden mit dem Tage, wo sie in dem Gelde ein 
Maßinstrument gefunden hat, das ihr gestattet, jeden Wert 
auf einen quantitativen Begriff zurückzuführen. 
Gold und Silber lassen sich sehr genau wiegen. Lange ... 
§ eit hindurch ist das Geld bei den Tauschgeschäften in dieser 
orm ausgetreten, nämlich in Gestalt einer gewissen Menge, 
sei es nun eines Silberbarrens oder des Goldstaubs, den 
man wog. Noch vor nicht langer Zeit trugen alle Kaufleute 
in China eine Wage, und bei jedem Kauf oder Verkauf be 
dienten sie sich der Wage, nicht etwa, wie heutzutage der 
Fleischer oder Krämer, um die Ware zu wiegen, sondern um 
das Geld zu wiegen. Es war ein genialer Gedanke, im voraus 
gewogene Barren zu verwenden, von einem genau bestimmten 
und bekannten Gewicht, und sie mit einem Siegel zu versehn, 
das die Genauigkeit des Gewichts garantieren sollte. Man 
weiß nicht genau, wer zuerst Geld geprägt hat, aber man 
weiß, daß cs in Kleinasien geschah, ganz nahe bei jenem 
Phönizien, das uns das Alphabet geschenkt hat. 
In jenem Augenblick erst beginnt das Zeitalter des eigent 
lichen Geldes, wie wir es kennen, der geschlagenen Münze. 
Alles, was man Münzeinheiten nennt, der Frank, das Pfund, 
die Mark, die Krone, der Dollar, der Gulden, sind kleine 
Stücke von einem gesetzlich festgelegten Gewicht: der Frank 
z. B. ist ein Stück von fünf Gramm Silber mit einer gewissen 
Legierung von Kupfer. Der Staat setzt seine Unterschrift in 
Gestalt eines Herrschcrbildes oder einer konventionellen Ab 
bildung darauf, um zu bezeugen, daß das Stück das ange 
gebene Gewicht richtig wiegt. Und diejenigen, die diese Unter 
schrift nachmachen, die Falschmünzer, werden mit schwersten 
Strafen belegt. Im Mittelalter wurden sie in einen Bottich 
mit siedendem 81 geworfen. Diese schrecklichen Strafen recht- 
fertigten sich mit der Notwendigkeit, der Öffentlichkeit volles 
Vertrauen zu jener Unterschrift des Staates auf dem Geldstück 
zu geben. 
Erst seit Auftreten der Münze hat man den Wert jeder 
Ware und auch den Wert jeder Dienstleistung messen können.
	        

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Anfangsgründe Der Volkswirtschaftslehre. H. Meyer’s Buchdruckerei, Abteilung Verlag, 1925.
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