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Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre

Monograph

Identifikator:
1030856788
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-60520
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Title:
Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre
Place of publication:
Halberstadt
Publisher:
H. Meyer's Buchdruckerei, Abteilung Verlag
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (91 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Kapitel IV. Eigentum und Erblichkeit
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents
  • Kapitel I. Bedürfnisse und Arbeit
  • Kapitel II. Tausch und Wert
  • Kapitel III. Das Geld
  • Kapitel IV. Eigentum und Erblichkeit
  • Kapitel V. Pacht und Leihen auf Zins
  • Kapitel VI. Lohn und Gewinn
  • Kapitel VII. Wettbewerb und Zusammenarbeit

Full text

46 Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre. 
Eisen geschaffene Eigentum, nicht durch das Eisen der Pflug 
schar, sondern das Eisen der Lanze, sub hasta 1 ). 
Dieselbe Art der Erwerbung des Eigentums hat sich durch 
die Jahrhunderte fortgesetzt. Wenn wir z. B. ein Land wie 
England nehmen, so sehen wir noch jene beiden aufeinander 
folgenden Handlungen, von denen ich soeben gesprochen habe, 
bei der Bildung des Eigentums der englischen Landlords. 
Zuerst die normannische Eroberung, wo nach der Eroberung 
Englands das englische Land in eine Reihe von Domänen 
aufgeteilt wurde, die in dem berühmten Domesday Book 
eingetragen wurden — das ist das amtliche Register über 
die Aufteilung des englischen Landgebiets unter die Eroberer. 
Dann viel später haben sich diese ersten Besitzungen des Adels 
vergrößert, indem sie einfach in ihr Gebiet die kleinen Be 
sitzungen der einstigen Besitzer hineinzogen, die der ersten 
Teilung bei der Eroberung entgangen waren. 
Später kam Irland an die Reihe, und man weiß, 
welches die politischen Folgen dieser Enteignung gewesen 
sind. Ein irischer Prediger erzählte einmal vor einer 
ländlichen Zuhörerschaft, die darüber vor Behagen jubelte, 
obgleich die Sinn-Feiner noch nicht erfunden waren, 
folgende Geschichte: „Kürzlich war ich aus das Land 
eines Eigentümers gekommen, der mir sagte: Gehn Sie 
weg, dies Land gehört mir. — Ich sagte zu ihm: Warum? 
von wem haben Sie es? — Er antwortete mir: von 
meinem Vater. — Und von wem hatte es Ihr Vater? — Von 
meinen: Großvater. —■ Und Ihr Großvater? — Da sagte er 
ungeduldig: Er hatte es bekommen, weil er sich um seinen 
Besitz schlug. ■— Bravo!, sagte ich zu ihm, Rock aus! Wir 
wollen uns auch schlagen, um zu sehn, wer es bekommen soll". 
Wir haben die britischen Inseln nur als Beispiel ange 
führt, aber die Geschichte ist überall die gleiche gewesen, sogar 
in Amerika. Wenn man die Pioniere als die typischen Ver 
treter des heiligsten Eigentums anführt, nämlich die Leute, 
die das amerikanische Land mit der Hacke des Holzhauers 
und der Pflugschar erobert haben, so vergißt man, daß sie zu 
nächst dieses Land genommen haben, indem sie die Rothäute 
enteigneten. Ebenso ist es in allen Kolonieen, und man darf 
nicht vergessen, daß alle unsere alten europäischen Länder zu 
*).Quirites, eigentlich der Ritter, ist das Wort, welches den römischen Vollbürger, 
den Abkömmling^ der jQuiritengcschlechter bezeichnet. Verkäufe von öffentlichem Gut, 
welches nur Quiriten erwerben konnten, geschahen unter zwei gekreuzten Lanzen, lateinisch 
«8ub hasta", daher noch der Ausdruck der Juristen für versteigern „subhastieren". 
Der Übersetzer.
	        

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Anfangsgründe Der Volkswirtschaftslehre. H. Meyer’s Buchdruckerei, Abteilung Verlag, 1925.
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