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Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre

Monograph

Identifikator:
1030856788
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-60520
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Title:
Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre
Place of publication:
Halberstadt
Publisher:
H. Meyer's Buchdruckerei, Abteilung Verlag
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (91 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Kapitel VI. Lohn und Gewinn
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents
  • Kapitel I. Bedürfnisse und Arbeit
  • Kapitel II. Tausch und Wert
  • Kapitel III. Das Geld
  • Kapitel IV. Eigentum und Erblichkeit
  • Kapitel V. Pacht und Leihen auf Zins
  • Kapitel VI. Lohn und Gewinn
  • Kapitel VII. Wettbewerb und Zusammenarbeit

Full text

78 Anfaiigsgründe der Volkswirtschaftslehre. 
hafte Ursachen hat, wie das väterliche Erbe oder sogar ein in 
der Industrie erworbenes Vermögen, doch anderseits mit 
Wohlwollen es ansieht, wenn ein einzelner das große Los in 
der Lotterie gewinnt. Wenn man in den Zeitungen berichtet, 
daß der und der ein großes Los gewonnen hat, und wäre es 
auch wie in einer Lotterie letzthin in Spanien, ein Los von 
sieben Millionen, so erhebt niemand dagegen Einspruch. Weil 
bei dem großen Lose jeder sich sagt: „ich hätte es auch gewinnen 
können". Und das entspricht hinreichend der einfältigen Ge 
rechtigkeitsidee, die die öffentliche Meinung sich macht: der 
Gleichheit. Aber da hinkt es gerade! Die Glücksfälle sind 
nicht für alle gleich. Diese Welt ist nicht ganz genau eine 
Lotterie, sondern vielmehr ein Rennfeld, auf dem man die 
„Tips" zum Spielen haben muß. Und nur die Reichen, oder 
wenigstens die gut unterrichteten Leute, welchck die Handels 
zeitungen lesen, die in den politischen Kreisen leben, welche die 
Vorzimmer der Minister besuchen, die Beziehungen zu den 
Banken haben, wissen ungefähr, welches die Gewinnnummern 
sein werden, und können sicher spielen. Die Werte, die man 
um hunderte von Franken zwischen zwei Kurszetteln der Börse 
steigen sieht, sind nicht echte Lotterielose, denn nur die Ge 
rissenen gewinnen sie. Wir haben in letzter Zeit beobachtet, 
wie z. B. das eine oder andere Petroleumpapier in einigen 
Monaten um das zweifache oder dreifache gestiegen ist. Aber 
glaubt man, daß der brave Mann, der etwas Geld gespart hat, 
darüber zu rechter Zeit unterrichtet sein wird? Und wüßte er 
es übrigens, würde er sich nicht daran wagen. Um diese 
Risiken einzugehn, muß man schon viel Geld besitzen. 
Aber fahren wir fort mit unserer Geschichte; denn der 
Unternehmervertrag und der Lohn haben ihre Entwicklung 
fortgesetzt. Sie sind weit über die Periode der kleinen Einzel- 
unternehmung und über die Zeit des samilienhaften Zunft 
wesens des Mittelalters hinausgekommen. Und dann hat sich 
der Kapitalist gezwungen gesehn, seine Zuflucht zu nehmen 
nicht nur zur Arbeit einzelner Menschen, sondern zu der von 
Hunderten und Tausenden, um große Besitzungen und große 
Kapitalien arbeiten zu lassen. Jeden Tag hat man gewaltige 
Unternehmungen emporsteigen sehn und sieht sie noch, die 
Tausende von Menschen beschäftigen: 15 000 wie die Fabriken 
Renault in Paris, 100 000 wie die Kruppwerke, 170 000 An 
gestellte, wie die P.-L.-M.-Gesellschast. 
Aber dabei bleibt das Unternehmertum nicht stehn. Es 
geht noch weiter. Es bleibt nicht nur bei einem Einzelunter
	        

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Anfangsgründe Der Volkswirtschaftslehre. H. Meyer’s Buchdruckerei, Abteilung Verlag, 1925.
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