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Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre

Monograph

Identifikator:
1030856788
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-60520
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Title:
Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre
Place of publication:
Halberstadt
Publisher:
H. Meyer's Buchdruckerei, Abteilung Verlag
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (91 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Kapitel VI. Lohn und Gewinn
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents
  • Kapitel I. Bedürfnisse und Arbeit
  • Kapitel II. Tausch und Wert
  • Kapitel III. Das Geld
  • Kapitel IV. Eigentum und Erblichkeit
  • Kapitel V. Pacht und Leihen auf Zins
  • Kapitel VI. Lohn und Gewinn
  • Kapitel VII. Wettbewerb und Zusammenarbeit

Full text

79 
Lohn und Gewinn. 
nehmen, zahlreiche Unternehmungen schließen sich ihrerseits 
zu größeren Verbänden zusammen und führen nun den seit 
kurzem so berühmten Namen Trusts. Es sind wahre indu 
strielle Armeen, die sich aus Armeekorps zusammensetzen, an 
deren Spitze sich Generalfeldmarschälle befinden; diese hin 
wiederum befassen sich nicht mehr mit der technischen Leitung 
des Unternehmens, sondern überlassen diese Sorge Unter 
führern, während sie sich selbst ausschließlich mit der finan 
ziellen Leitung abgeben. Es sind das die Präsidenten der 
Großen Verwaltungsräte, die oft Vorsitzende von zehn, zwan 
zig Aufsichtsräten zugleich sind, die die ganze Industrie eines 
Landes beherrschen. Man sieht dann jene Kolossalgestalten 
auftreten, welche die Amerikaner mit einem so richtigen 
Namen Jndustriekönige nennen; den Petroleumkönig, den 
Stahlkönig, den Eisenbahnkönig. Der Hauptmann im Evan 
gelium sagte: „Herr, bin ich doch ein Mensch in unterge 
ordneter Stellung, aber unter mir habe ich Soldaten, und ich 
sage zu diesem: gehe hin, so geht er, zu einem andern: komme, 
so kommt er". Heutzutage gebieten die kapitalistischen Haupt 
leute Tausenden, und wenn sie sagen: „gehe", so geht man, und 
wenn sie sagen: „komme", so kommt man. 
Es ist leicht verständlich, daß in den Händen dieser 
Männer sich gewaltige Gewinne anhäufen, wie alle Wasser 
tropfen, die sich in ein und demselben Bett vereinigen und 
die großen Ströme bilden. Diese unerhörten Vermögen ent 
stehen bis in die jüngste Zeit hinein; sie belaufen sich auf hun 
derte von Millionen Einkommen und auf Milliarden Kapital 
(wenigstens in Amerika). Es ist klar, daß persönliche Arbeit, 
eine selbst mehrere Menschenleben hindurch geübte Sparsam 
keit, solche Vermögen nicht schaffen könnte. Diese Industrie- 
mammute scheinen eine typische Schöpfung des kapitalistischen 
Zeitalters darzustellen wie die Ungeheuer der vorweltlichen 
Fauna im heißen Schlamm der ersten Erdzeitalter. 
Und doch sind sie nicht Ungeheuer oder Wucherer im land 
läufigen Sinne, sondern im streng wissenschaftlichen Sinne „An 
sammler" von Reichtümern. Wenn sie das Vermögen konzen 
trieren, geschieht es, um es zu verteilen. Diese Besitzer des 
großen Reichtums sind nur die Verteiler. Man hat die 
Reichen mit den öffentlichen Springbrunnen verglichen, die 
das Wasser aufnehmen, um es nach außen zu spenden. Man 
könnte sie mit größerem Rechte mit jenen hohen Berggipfeln 
vergleichen, auf denen sich die Schneemassen im Verlauf der 
Jahreszeiten konzentrieren und ansammeln und sie nicht für
	        

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Anfangsgründe Der Volkswirtschaftslehre. H. Meyer’s Buchdruckerei, Abteilung Verlag, 1925.
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