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Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre

Monograph

Identifikator:
1030856788
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-60520
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Title:
Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre
Place of publication:
Halberstadt
Publisher:
H. Meyer's Buchdruckerei, Abteilung Verlag
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (91 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Kapitel VI. Lohn und Gewinn
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents
  • Kapitel I. Bedürfnisse und Arbeit
  • Kapitel II. Tausch und Wert
  • Kapitel III. Das Geld
  • Kapitel IV. Eigentum und Erblichkeit
  • Kapitel V. Pacht und Leihen auf Zins
  • Kapitel VI. Lohn und Gewinn
  • Kapitel VII. Wettbewerb und Zusammenarbeit

Full text

80 Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre. 
sich behalten, sondern in die niedriger gelegenen Gebiete ab 
strömen lassen, sei es nun in Gestalt der weißen Kohle, um 
Dynamos in Drehung zu versetzen, die Städte zu erleuchten, 
oder um die Ländereien zu bewässern und die Ernten zum 
Wachsen zu bringen. Wenn der Reichtum tatsächlich bis zu 
jenem höchsten Grad angewachsen ist, so verwenden ihn seine 
Besitzer selten zu denselben gewöhnlichen Zwecken wie die 
kleinen Reichen oder die Neureichen. Selten widmen sie ihre 
gewaltigen Vermögen persönlichen Vergnügungen. Ihret 
wegen häufen sie die Reichtümer nicht auf, diese Milliarden, 
auch nicht für ihre Söhne; denn sehr oft enterben sie diese. 
Carnegie sagte, es sei eine Schande für einen reichen Mann, 
etwas nach seinem Tode zu hinterlassen. Und nicht nur den 
industriellen Unternehmungen widmen sie ihre Kapitalien, 
auch philantropischen und wissenschaftlichen Werken. Hun 
derte von Millionen sind von einem Rockfeller oder einem 
Carnegie zur Gründung von Bibliotheken, Laboratorien, 
Friedensinstituten wie demPalast des internationalen Gerichts 
hofs im Haag (dem leider leerenst), von Anstalten zur Be 
kämpfung der Tuberkulose gegeben worden! Und es ist noch 
die Frage, ob unter einem sozialistischen oder dem von uns 
geträumten kooperativen System es möglich sein wird, diese 
„Ansammler" von Reichtümern zu ersetzen. Wäre der Kapi 
talismus nur eine rein parasitäre Einrichtung gewesen, so 
wäre er schon hinweggefegt. Wenn er sich gehalten hat, so 
nur, weil er gewisse Dienste geleistet hat. Und diese Dienste 
sind nichts Geringes; er hat die gegenwärtige wirtschaftliche 
Welt geschaffen, mit allen ihren Fehlern, das gebe ich zu, mit 
all ihren Mißbräuchen, aber immerhin hat er der Welt den 
Überfluß an Waren und den billigen Markt gegeben. Wir 
merken es erst, wenn wir das verloren haben! übrigens darf 
man nicht glauben, daß die Sozialisten die letzten in der Be 
wunderung der Leistungen des Kapitalismus für die Wirt 
schaftsordnung sind. Ich meine wenigstens, die gut unterrich 
teten. Zunächst wissen sie sehr wohl, daß ohne den Kapitalis 
mus der Sozialismus nicht entstanden wäre. Dieser ist ein 
Abkömmling von jenem, Karl Marx von Ricardo, und das 
würde ihm allein von ihrer Seite eine gewisse Dankbarkeit 
sichern. Daher wollen sie auch gar nicht das kapitalistische Ge 
bäude umstürzen, sondern sich nur darin unter Ausschluß der 
Kapitalisten festsetzen. 
*) Siehe Anmerkung Seite 7.
	        

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Anfangsgründe Der Volkswirtschaftslehre. H. Meyer’s Buchdruckerei, Abteilung Verlag, 1925.
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