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Zur Revision des Fabrikgesetzes

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Bibliographic data

fullscreen: Zur Revision des Fabrikgesetzes

Monograph

Identifikator:
1030928738
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-82051
Document type:
Monograph
Title:
Zur Revision des Fabrikgesetzes
Place of publication:
Zürich
Publisher:
Verlag von Arnold Bopp
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (179 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
V. Arbeiterverzeichnisse. Fabrikordnung. Spezialreglemente
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Zur Revision des Fabrikgesetzes
  • Title page
  • Contents
  • I. Anwendungsgebiet des Gesetzes
  • II. Die Arbeitszeit
  • III. Besondere Bestimmungen für jugendliche und weibliche Personen
  • IV. Schutz für Leben und Gesundheit der Arbeiter
  • V. Arbeiterverzeichnisse. Fabrikordnung. Spezialreglemente
  • VI. Das Dienstverhältnis
  • VII. Vollziehungsbestimmungen
  • VIII. Strafbestimmungen
  • IX. Schlussbestimmungen

Full text

   
  
   
  
   
  
   
   
  
„der für die Verjährung von Haftpflichtansprüchen so wichtigen Un- 
fallausgangsanzeige B bildet, so dürfte es sich empfehlen, in den 
Schlussbestimmungen des Fabrikgesetzes das Verhältnis der bei- 
den Gesetze zu einander zu normieren. 
Bussen. 
Das geltende Gesetz enthält in Artikel 7, Absatz 2 und 3, 
folgende Bestimmungen : 
„Wenn in einer Fabrikordnung Bussen angedroht werden, 
so dürfen dieselben die Hälfte des Taglohnes des Gebüssten 
nicht übersteigen. 
„Die verhängten Bussen sind im Interesse der Arbeiter, 
namentlich für Unterstützungskassen, zu verwenden.“ 
Die Arbeitgeber sind in Bezug auf das Bussenwesen von 
jeher verschiedener Ansicht gewesen. Es gibt heute viele Fabrik- 
ordnungen, in denen keine Bussen mehr vorgesehen sind; doch 
kommt es auch vor, dass Fabriken, welche die Bussen abgeschafft 
haben, sich genötigt finden, sie wieder einzuführen. Die Fabrik- 
inspektoren haben in den letzten Jahren eine oppositionelle Stel- 
lung gegen, das Bussensystem eingenommen und beantragen in 
Artikel 6, Absatz 3; die Abschaffung aller Bussen: 
„Die Verhängung von Bussen für disziplinarische Ver- 
gehen ist unzulässig.“ 
Wir halten dafür, dass dieser Antrag zu weit gehe. : Es gibt 
Betriebe, die ohne Bussen nicht auskommen können, namentlich 
solche, wo das Uebertreten der Fabrikordnung — z. B. durch Weg- 
bleiben, Zuspätkommen — Betriebsstörungen zur Folge hat, die 
andere Arbeiter und den Betriebsinhaber schädigen. Auch ist es 
oft nur mit Hilfe der Bussen möglich, junge, der Arbeit noch 
ungewohnte Leute zur gewissenhaften Beobachtung ihrer Pflichten 
anzuleiten. Verweise wirken da nicht immer, auch die Androhung 
der Kündigung nicht. Die Bussen sind in solchen Fällen ein wirksames 
Disziplinarmittel und jedenfalls weniger hart als die Auflösung des 
Dienstvertrages. Die Höhe der Bussen ist in den verschiedenen In- 
dustrien ungleich. In einer Spinnerei A.-G., die in den Jahren 1899 ; 
bis 1904 an Löhnen 6,282,000 Franken auswies, wurden beispiels- 
weise 5965 Franken Bussen verhängt. Die uns sonst bekannt gewor- 
  
   
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
   
  
  
	        

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Zur Revision Des Fabrikgesetzes. Verlag von Arnold Bopp, 1906.
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