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Die Textilindustrie sämtlicher Staaten

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Bibliographic data

fullscreen: Die Textilindustrie sämtlicher Staaten

Monograph

Identifikator:
1031019537
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-60551
Document type:
Monograph
Author:
Kertész, Adolf http://d-nb.info/gnd/1013269713
Title:
Die Textilindustrie sämtlicher Staaten
Edition:
Zweite Auflage der "Textilindustrie Deutschlands im Welthandel"
Place of publication:
Braunschweig
Publisher:
Druck und Verlag von Fried. Vieweg & Sohn
Year of publication:
1917
Scope:
1 Online-Ressource (XXVI, 741 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
A. Die Textilindustrie der europäischen Staaten
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Textilindustrie sämtlicher Staaten
  • Title page
  • Contents
  • A. Die Textilindustrie der europäischen Staaten
  • B. Die Textilindustrie Amerikas
  • C. Die Textilindustrie Asiens und Australiens
  • D. Die Textilindustrie Afrikas

Full text

Entwickelung. 
83 
Die stärkste Produktion und den größten Inlandsverbrauch hat Groß 
britannien, an zweiter Stelle steht Frankreich und an dritter Deutschland. 
Am besten hat sich die Konfektionsindustrie Frankreichs entwickelt, sie 
weist seit 1890 in der Ausfuhr die größte und in der Einfuhr die kleinste 
Steigerung auf. 
Auffällig erscheint die ganz geringe Erhöhung der Ausfuhr Deutsch 
lands, die seit 1890 nur 9 Proz. beträgt. 
Die allgemeine Annahme, daß die Konfektionsindustrie in Deutschland 
sich sehr günstig entwickele, kann sich nur auf die Deckung des gesteigerten 
Inlandsbedarfes beziehen, aber es bleibt dann immer noch die Lücke offen, daß 
die Ausfuhr Deutschlands zu den stark gestiegenen Ausfuhrzahlen Frankreichs 
und Großbritanniens nicht im Verhältnis steht. 
In Frankreich könnte die günstige Entwickelung auf die starke Ausfuhr an 
Damenkleidern zurückgeführt werden, denn diese Position zeigt dort tatsächlich 
die größte Steigerung; daß es sich aber nicht nur um durch die Mode begünstigte 
Artikel handelt, kann aus der Entwickelung der Konfektionsindustrie Groß 
britanniens geschlossen werden. Großbritannien hat z. B. in dem einen Artikel 
„Wasserdichte Kleider“ (Waterproofed) innerhalb zehn Jahren eine Ausfuhr 
steigerung von fast 300 Proz. erzielt. Die Ausfuhr darin belief sich im Jahre 
1903 auf 5,5, im Jahre 1913 bereits auf 20,8 Mill. Mark. 
Einzelne Sachverständige, denen das Ergebnis der Ausfuhr Deutschlands 
auch ganz überraschend erschien, nehmen an, daß die zurückbleibende Ent 
wickelung auf die neuere soziale Gesetzgebung zurückgeführt werden müßte, 
denn die anderen Länder, die mit billigeren Arbeitslöhnen arbeiten, wären da 
durch im Vorteil. Auch hätte Großbritannien durch die starke Einwanderung 
billiger Arbeitskräfte in den letzten Jahrzehnten gewonnen. Vielleicht ist diese 
Ansicht zutreffend. Es wäre aber auch die Möglichkeit nicht ausgeschlossen, 
daß die Konfektionsindustrie Deutschlands etwas zu sehr nur die Bedürfnisse 
der europäischen oder der umliegenden Staaten berücksichtigt, indem sie die 
älteren Artikel wohl immer weiter auszudehnen sucht, aber sich um Neuerungen, 
die die Hauptforderung der anderen Zweige der Textilindustrie bilden, weniger 
bemüht. 
Die Tatsache, daß die stark entwickelte Konfektionsindustrie Deutschlands 
eine nur so geringe Erhöhung der Ausfuhr seit 1890 aufweist, müßte immerhin 
zu neuen Erwägungen führen. 
a) Kleider und Putzwaren. 
Die Einfuhr dieser Artikel ist keine bedeutende, immerhin ist sie von 
1890 bis 1913 um fast 100 Proz. gestiegen. 
Die Ausfuhr dieser Artikel von 1890 bis 1913 zeigt eine, wenn auch geringe 
Verminderung. In Großbritannien und Frankreich war diese, wie aus folgender 
Aufstellung zu ersehen ist, eine weitaus günstigere. 
6*
	        

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Die Wirtschaftliche Konzentration. Springer, 1928.
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