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Die Textilindustrie sämtlicher Staaten

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Bibliographic data

fullscreen: Die Textilindustrie sämtlicher Staaten

Monograph

Identifikator:
1031019537
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-60551
Document type:
Monograph
Author:
Kertész, Adolf http://d-nb.info/gnd/1013269713
Title:
Die Textilindustrie sämtlicher Staaten
Edition:
Zweite Auflage der "Textilindustrie Deutschlands im Welthandel"
Place of publication:
Braunschweig
Publisher:
Druck und Verlag von Fried. Vieweg & Sohn
Year of publication:
1917
Scope:
1 Online-Ressource (XXVI, 741 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
A. Die Textilindustrie der europäischen Staaten
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents

Full text

374 
Ili. Buch. Die Verkeilung der Güter. 
Verhältnissen der einzelnen Länder verschieden sein muß und von denen nn 
10. Kapitel dieses III. Buches gehandelt werden wird — und zwar Schutzgese^ 
die indirect auch dahin wirken, daß nicht ein Uebermaß proletarisirter Arbel - 
fräste auf den Markt geworfen werde —, das Eintreten der sich immer kräftigt 
organisirenden Arbeiterschaft für ihre Interessen einerseits und ein ruhige, 
festes, von Wohlwollen geleitetes Verhalten der Unternehmer andererseits z 
einer im ganzen gerechten Gestaltung der Lohnverhältnisse führen, und wen 
man sich die Pflege des christlichen Geistes und ernster Moralität angelegt^ 
sein läßt, auch der Propaganda der socialistischen Ideen Schranken sķ 
werde. Davon kann freilich nicht die Rede sein, daß die Arbeiter außer 
nach der ortsüblichen Lebenshaltung zu bemessenden, einen auskömmliche^ 
Unterhalt und ein gewisses Wohlbehagen sichernden Lohn, der es ihnen ^ 
dem, wenn nicht anderweitig dafür gesorgt ist, möglich machen muß, für 4 
alten Tage etwas zurückzulegen*, auch noch Anspruch auf einen Antheil an 
Gewinne des Unternehmens, in dem sie beschäftigt sind, besitzen. 
' Dagegen kann man das Begehren nicht gerechtfertigt finden, daß der Lohn 
jeden erwachsenen Arbeiters reifern Alters groß genug sein müsse, um ihm auch 
Gründung und die standesgemäße Unterhaltung einer Familie zu ermöglichen, wie 
neuester Zeit auch von gewissen Seiten, die nicht vollständig socialistisch sind, deansp^^ 
und als eine Forderung der Gerechtigkeit hingestellt worden ist. Eine derartige 
rung ist deshalb unbegründet, weil niemand das Recht hat, sich unter allen U'"sa^ 
zu verehelichen. In den christlichsten Zeiten des Mittelalters ist von einem solche» ^ 
niemals die Rede gewesen, und hat sich das zahlreiche Gesinde in den # errC i!j cn ļlf 
und die bewaffnete Gefolgschaft der Feudalherren, soweit sie aus ständig im 
derselben stehenden Knappen bestand, einige Ausnahmen abgerechnet, ebensowenig^ ^ 
ehelichen können als die Menge der Dienstboten des Clerus und der reichen sl ^ 
den großen Handelsstädten und als ein großer Theil der Handwerksleute, nämsi ^ 
zahlreichen Gesellen, welchen der in so vielen Städten und namentlich in Deu s 
fast überall bestehende Zunftzwang mit seiner starken Erschwerung des Selbs û ¿ 
Werdens die Möglichkeit der Verehelichung vielfach gänzlich benahm. Wer sich "" gşif 
berufen fühlt, zu heiraten, und wer nicht fähig zu sein meint, die standesg^^^ 
Keuschheit, zu deren Beobachtung das Christenthum und insbesondere die ka y ^ 
Kirche so starke Hilfsmittel bietet, zu bewahren, der muß sich eben einem bc r 
wenden, der ihm das Heiraten gestattet, und wird auch bei der Leichtigkeit, ^ 
man in unserer Zeit von einem Erwerb zu einem andern übergehen kann, einen jU 
meist nicht allzuschwer finden, wenn er die Selbstbeherrschung besitzt, eine 
warten. Ein großer Theil der Produktionszweige zahlt derartige Löhne, daß d», 
beschäftigten Arbeiter eine Familie erhalten können, und muß das thun, se 
andernfalls die Zahl der verfügbaren Arbeitskräfte gewaltig abnehmen würde 
die Löhne maßlos in die Höhe gehen müßten. Für die Katholiken ist die Frage » ^ 
entschieden. Infolge einer von katholischer Seite ausgehenden, auf eine ge 
ben Wortlaut der berühmten Encyklika Kerum novarum verstoßende Ausleg' 
stützten Definition des Begriffs des gerechten Lohnes wandte sich ein belgisch" ^ her 
an den Heiligen Stuhl und legte ihm die Frage vor: .Sündigt der Untcrneh
	        

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Grundsätze Der Volkswirtschaftslehre. Herder, 1896.
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