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Bibliographic data

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Monograph

Identifikator:
1031122125
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-63440
Document type:
Monograph
Author:
Bernstein, Eduard http://d-nb.info/gnd/118509993
Title:
Die Berliner Arbeiterbewegung von 1890 bis 1905
Place of publication:
Berlin
Publisher:
J.H.W. Dietz Nachfolger
Year of publication:
1924
Scope:
1 Online-Ressource (439 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Siebzehtes Kapitel. Die Wahlen zum preußischen Abgeordnetenhaus
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Hotel- und Gastgewerbe
  • Title page
  • Contents
  • 1. Auftakt
  • 2. Der Wert zielbewußter Propaganda
  • 3. Was bezweckt die Reklame?
  • 4. Vom Wert der Zeitungsreklame
  • 5. Welche Zeitungen und Zeitschriften wähle ich für meine Propaganda?
  • 6. Die technische Gestaltung des Inserats
  • 7. Die Anzeige im Restaurantbetrieb
  • 8. Der Reim in der Reklame
  • 9. Die Zeitstrophe in der Reklame
  • 10. Vorsicht! Der Setzkasten ist oft des Inserenten Feind
  • 11. Groteske Reklame durch orthographische Schnitzer
  • 12. Dauerwerbung durch das Kennzeichen
  • 13. Gemeinschaftsreklame der Hotels mit dem Kurort
  • 14. Kombinierte Anzeigereklame
  • 15. Ausnützung technischer Betriebseinrichtungen und die Reklame dafür
  • 16. Kollektivpropaganda durch korporative Vereinsreklame
  • 17. Die Anzeige auf dem gastgewerblichen Arbeitsmarkt
  • 18. Der Inserent und der Zeitungsverleger
  • 19. Der "Blickfang"
  • 20. Propagandawinke für ein ungenügend besuchtes Hotel
  • 21. Der illustrierte Faltprospekt
  • 22. Der Wert guter und die Schädlichkeit schlechter Werbeschriften
  • 23. "Unzweckmäßige" und "richtige" Formate der Werbeschriften
  • 24. Die illustrierte Werbebroschüre
  • 25. Unzweckmäßige Werbebroschüren privater Verleger
  • 26. Aparte, nicht schablonenhafte Werbemittel
  • 27. Eine nicht alltägliche Broschüre
  • 28. Hotelbroschüren für Autotouren und Schlittenfahrten
  • 29.Feuilletonistische Werbung für einen Kurort und ein Kur-Hotel
  • 30. Feuilletonistische Werbung für ein Großstadthotel
  • 31. Feuilletonistische Werbung für ein mondänes Gesellschafts-Etablissement
  • 32. Groteske Werbung für ein hypermodernes Hotel
  • 33. Die Kofferetikette als reisender Propagandist
  • 34. Die Kofferetikette und das Abziehplakat
  • 35. Die heitere oder satirische Episode in der Kurortwerbung
  • 36. Ausnützung der Gelegenheiten
  • 37. Propaganda durch Mediziner
  • 38. Studienreise der Ärzte
  • 39. Wissenschaftliche Studienreisen
  • 40. Erholungsreisen und Reisestipendien als Belohnung
  • 41. Ferien für Jugendliche
  • 42. Wie und wann wirkt und wirbt das Plakat?
  • 43. Anregungen und praktische Beispiele für Preisausschreiben und Wettbewerbe
  • 44. Die Preiskonkurrenzen beim Sommersport
  • 45. Die Preiskonkurrenzen beimWintersport
  • 46. Verhängnisvolle Wettbewerbe und Preisausschreiben
  • 47. Wissenschaftliche Sportwochen oder Sporttage
  • 48. Die Mitarbeit der Schriftsteller und Journalisten
  • 49. Journalistische Studienfahrten
  • 50. Vaterländische Werbemethoden
  • 51. Gefährliche Indiskretionen bei der Werbung
  • 52. Briefpapier als Werbehelfer
  • 53. Der Briefumschlag als Werber
  • 54. Die Propagandawirkung des Namens
  • 55. Ein internationales Wert-Kennzeichen für Hotels
  • 56. Wie fessele ich meine Gäste?
  • 57. Die Werbung für das eigene Hotel-Restaurant
  • 58. Die Schlüssel-, beziehungsweise Zimmerkarte als Werber
  • 59. Ein kleiner, aber fleißiger Propagandist: die Ansichtskarte
  • 60. Der Sprechbrief
  • 61. Gästewerbung durch Briefe
  • 62. Der Auslands-Werbebrief
  • 63. Propagandamöglichkeiten
  • 64. Stadtwappen und Reklame
  • 65. Wann "empfiehlt" sich die Empfehlungskarte?
  • 66. Die Farbe in der Reklame
  • 67. Das gute Lichtbild als Propagandahelfer
  • 68. Wichtige Kleinigkeiten im gepflegten Hotelzimmer sind ausgezeichnete Werbehelfer
  • 69. Werbeprogramm eines großen internationalen Kurortes und Sportplatzes
  • 70. Arbeitsprogramm eines Kurort-Werbefachmannes
  • 71. Der Kurdirektor
  • 72. Fremdenverkehrsvereine
  • 73. Das Kaffeehaus in seiner Heimat
  • 74. Der Wert persönlicher Beziehungen
  • 75. Wie sorge ich für mein und ein gutes Andenken?
  • 76. Die Propaganda im Ausland
  • 77. Bilder, die in Amerika gefallen und werbend wirken
  • 78. Vom Wohltun
  • 79. Die Modenschau im mondänen Hotel
  • 80. Der Propagandawert von Kongressen und Ausstellungen
  • 81. Der Ruhetag der Frauen
  • 82. Die Werbeaktion "Der aufmerksame Ehemann"
  • 83. Das "Wochenende" und seine Organisierung
  • 84. Nach dem Theater. - Nach der Abendunterhaltung
  • 85. Eine kleine Werbekampagne anläßlich eines besonderen Ereignisses
  • 86. Der Rundfunk als Werber
  • 87. Propaganda durch den Film
  • 88. Proteste gegen Filmreklame im Theater
  • 89. Reklame durch Licht
  • 90. Die Reklame an der Landstraße
  • 91. Die negative Reklame
  • 92. Der geschulte Reklamefachmann
  • 93. Die Anzeigenzentrale des Reichsverbandes der Deutschen Hotels, Restaurants und verwandter Betriebe E. V.
  • 94. Die Reichszentrale für Deutsche Verkehrswerbung
  • 95. Die Fremdenverkehrskommission der Bundesländer Wien und Niederösterreich
  • 96. Die Schweizer Verkehrszentrale
  • 97. Die italienische U-N-I-T-I
  • 98. Die italienische ENIT
  • 99. Der Verband Deutscher Reklamefachleute E. V.
  • 100. Die Tätigkeit der Annoncenexpeditionen
  • 101. Schutz vor zudringlichen Anzeigenwerbern und zweifelhaften Reklameunternehmungen
  • 102. Tricks wilder Adreßbuchunternehmer
  • 103. Versand der Werbeschriften
  • 104. Erfolgskontrolle der Propagandamaßnahmen
  • 105. Reisebureaus sowie Hotel- und Fremdenverkehrs-Werbung
  • 106. Adressen von Reise- und Verkehrsbureaus
  • 107. Adressen von Konsulaten
  • 108. Ausklang

Full text

973) Großgrundbesitz, hoher und niederer Adel im Mittelalter. 515 
Diener zu stellen hatten; in vielen Dörfern saßen mehrere Reitersfamilien; manche 
übernahmen daneben Meier- und andere Beamtenstellen mit gewissen Gefällen. Im 
Laufe des 11. und 12. Jahrhunderts werden die Reiterlehen auch erblich; aber die 
Ritter find noch im 12. und 18. Jahrhundert nicht überall ein geschlossener Stand, 
wenn auch eine solche Tendenz vorhanden ist, von einzelnen Fürsien gefördert wird; 
Hörige treten noch lange in denselben ein; Ritter heiraten noch Bauerntöchter; noch gili 
der Grundsatz, daß wer morgens zu ackern geht, nachmittags zu Turnieren reiten mag; 
städtische Bürgersöhne find zahlreich unter ihnen. Erst von 1800 an werden die Ritler 
definitiv ein erblicher Stand, rücken wesentlich über die Bauern empor, werden als 
niederer Adel behandelt, heiraten nur noch unter sich, pochen auf ihre Lehen, suchen 
ihre Lehenspflichten einzuschränken. An Zahl im 14. und 15. Jahrhundert noch zu— 
nehmend, verlieren sie im Westen und Süden Deutschlands schon damals ihren eigent⸗ 
lichen Lebenszweck oder treten in Solddienst, viele verarmen, werden plündernde Wege— 
lagerer. Hstlich der Elbe erhält fich der Ritter viel länger in seinem Berufe, er hat 
hier von Anfang an etwas größeren Besitz bis zu 10 und mehr Hufen, fängt im 15. Jahr— 
hundert schon an, Landwirt und Krautjunker zu werden, was dem westdeutschen in den 
alten dichtbesetzten Kulturgebieten aus Standesgefühlen heraus und aus Platzmangel 
nicht recht möglich ist. Die Ritter waren so 800— 1250 eine nicht sehr weit an Besitz, 
wohl aber an Ehre über den Bauernstand emporragende Berufsklafsse; ihre Standesehre, 
ihr erblicher Besitz hob sie dann 1150 — 1500 zu einer Klasse, der des Kleinadels empor; 
jugleich aber nahm ihnen das aufkommende Söldnertum ihren Beruf. Sie mußten sich 
dem Staats- und Heeresdienst zuwenden, soweit ihnen nicht die feudale Lokalverwaltung, 
ihre Gefälle oder ihre eigene Landwirtschaft einen Lebensinhalt und -unterhalt gaben. Viele 
verkamen bereits 1400 - 1600. Ein erheblicher Teil erhielt sich bis in die neueste Zeit. 
In ähnlicher Weise wie der bloße Reiterdienst hat der Haus-, Hof- und Beamten— 
dienst vom 10.-13. Jahrhundert eine große Anzahl unfreie, abhängige, aber fähige 
Ldeute um Könige und hohen Adel in Deutschland gesammelt: die Ministerialen. 
Sie stellen die Anfänge eines brauchbaren, feudalen Beamtenstandes in der Zeit dar, 
in welcher die freien Lehensbeamten bereils unbotmäßig, zu selbständig waren. Die 
Ministerialen verschmelzen aber im 138. —14. Jahrhundert, ebenfalls mit Ritterlehen 
ausgestattet, mit dem übrigen Ritterstand, werden wie dieser ein Besitzstand, bilden einen 
Teil des niederen Adels. Die auf Zeit angestellten, absetzbaren, mit Naturalien und 
Geld bezahlten Beamten treten vom 14. —16. Jahrhundert an ihre Stelle. 
Königtum, Fürstentum, hoher weltlicher und geistlicher Adel, Rittertum und 
niederer Adel, abhängige Bauernschaft bilden im hohen Mittelalter eine hierarchische 
Kette von Gesellschaftskreisen; jeder abhängig von dem höheren, alle verbunden durch 
Grundbefitzverleihung, sowie durch Amts- und Dienstpflichten, vor allem durch den ein⸗ 
heitlichen christlichen Kirchenglauben. Das Feudalsystem ruht so auf dem Lehens⸗ und 
Hofrecht; es ist eine sociale Lebensform, die der damaligen geistig-fittlichen Ausbildung 
der Menschen, ihren wirtschaftlichen Verhältnissen, dem politischen Zweck der Gesellschaft 
entspricht. Kirchlicher und sittlicher Horizont ist bei hoch und niedrig derselbe; die oberen 
Klassen verfolgen mehr Machtzwecke als Befitzerwerb; oft roh und brutal, find fie nicht 
von der Art der Habsucht erfüllt wie später die führenden Klassen der Geldwirtschaft; 
im äußeren wirtschaftlichen Leben unterscheidet sich lange Ritter und Bauer nicht sehr; 
beide können weder lesen noch schreiben; die bestehende Klassenabstufung wird als göttliche 
Einrichtung ertragen, durch mannigfache patriarchalische Beziehungen erträglich gemacht. 
Erst als die mittleren Glieder (mit der Erblichkeit der Lehen und der Amter) den oberen 
den Gehorsam versagten, als die oberen Schichten auf die unteren, die Bauern im 
14. -15. Jahrhundert härter zu drücken begannen, verwandelte sich die feudale Monarchie 
in feudale Anarchie; es entstand eine Summe kleiner, unkontrollierter örtlicher Despotien. 
Die neue Monarchie vom 14. —18. Jahrhundert mußte sie zu unterdrücken. den Baueru— 
stand zu schützen suchen. Wir kommen darauf zurück. 
Die Städte (vergl. über ihre Entstehung J 8 97) entstanden im 10. —183. Jahr⸗ 
hundert aus der Bevölkerung des platten Landes; persönliche Freiheit und der neue 
22*
	        

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Lenin on Organization. Daily Worker Pub. Co, 1926.
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