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Urzeit und Mittelalter (Abt. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Urzeit und Mittelalter (Abt. 1)

Monograph

Identifikator:
1031909583
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-67385
Document type:
Monograph
Author:
Zehntbauer, Richard http://d-nb.info/gnd/1055162402
Title:
Gesamtstaat, Dualismus und Pragmatische Sanktion
Edition:
Erweiterter Sonderabdruck
Place of publication:
Freiburg (Schweiz)
Publisher:
Universitäts-Buchhandlung (Otto Gschwend)
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (73 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Urzeit und Mittelalter (Abt. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Fünftes Buch
  • Sechstes Buch
  • Siebentes Buch

Full text

Sieg der kirchlichen Ideen über Papsttum u. Kaisertum zugleich. 409 
Rom eine Art von Republik entwickelt hatte, die die Päpste zu 
politischen Fremdlingen in der ewigen Stadt herabdrückte. 
Das waren die Verbindungen und Motive gewesen, denen König 
Konrad vor dem Hereinbrechen des Kreuzzuges die Absicht eines 
Zuges gegen Roger entnommen hatte. 
Vermochte er nun, als er nach dem Kreuzzuge Anfang 1149 
in Aquileja landete, an diese Verhältnisse noch anzuknüpfen? 
Roger hatte die Lage des verwaisten Abendlandes inzwischen 
trefflich genützt. Von vornherein hatte er die Franzosen auf 
seine Seite zu ziehen gesucht; er hatte ihnen für den Kreuzzug 
den Weg über Sizilien vorgeschlagen; im Falle französischer 
Zustimmung würden die Kreuzfahrer schwerlich in Palästina, 
wahrscheinlich vor Byzanz zum Kampfe gelandet sein. Als 
dann die Franzosen den Weg durch Deutschland und die Balkan— 
länder gewählt hatten, war Roger allein gegen das Griechen— 
reich aufgebrochen: er nahm nun Korfu, eroberte Theben und 
Korinth, drang bis Malvasia und Negroponte vor: der alt—⸗ 
griechische Teil des Reiches schien ihm dauernd anheimgefallen. 
War diese Politik geeignet gewesen, das deutsche Reich und 
Byzanz in gemeinsamer Gegnerschaft gegen Roger immer mehr 
zu einen, so wußte Roger in der Zeit der Überfahrt Konrads 
nach Italien die entscheidenden italischen und westlichen Mächte 
für sich zu gewinnen. 
Papst Eugen III., der Nachfolger Lucius II., hatte während 
des Kreuzzuges der römischen Republik weichen müssen und war 
nach Frankreich und später nach Deutschland gezogen. Darauf 
hatten sich die Römer ein geistiges Haupt gegeben, das zehn 
Päpste vom Schlage Eugens aufwog: Arnold von Brescia. 
Er ergänzte die politische Revolution in Rom durch eine kirch— 
liche, die bei dem Armutsideal Arnolds sich vor allem gegen 
das Papsttum als die monarchische Spitze der Kirche, seinen 
Pomp und seine Einnahmen richtete. Unter diesen Umständen 
lag es dem Papst ob, seine Rückkehr nach Rom zu bewerk— 
stelligen. Vom deutschen König, dem Vogt der Kirche, in den 
Kreuzzugsjahren verlassen, rüstete er ein eignes Heer: es richtete 
wenig aus. Da stießen sizilische Kriegsscharen zu den päpst— 
26 **
	        

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Urzeit Und Mittelalter. Heyfelder, 1904.
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