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Die Prostitution als soziale Klassenerscheinung und ihre sozialpolitische Bekämpfung

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Bibliographic data

fullscreen: Die Prostitution als soziale Klassenerscheinung und ihre sozialpolitische Bekämpfung

Monograph

Identifikator:
1033562599
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-54741
Document type:
Monograph
Author:
Kampffmeyer, Paul http://d-nb.info/gnd/116038365
Title:
Die Prostitution als soziale Klassenerscheinung und ihre sozialpolitische Bekämpfung
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Buchhandlung Vorwärts
Year of publication:
1905
Scope:
1 Online-Ressource (122 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
1. Kapitel. Die Ehe und die Prostitution
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Prostitution als soziale Klassenerscheinung und ihre sozialpolitische Bekämpfung
  • Title page
  • 1. Kapitel. Die Ehe und die Prostitution
  • 2. Kapitel. Die Prostitution als soziale Klassenerscheinung der Stadt
  • 3. Kapitel. Der soziale Schuldbetrag der Prostitution
  • 4. Kapitel. Die staatliche Reglementierung der Prostitution
  • 5. Kapitel. Krankenkasseneinrichtungen zur unentgeltlichen Behandlung Venerischer
  • 6. Kapitel. Die wohnungsgesetzliche Bekämpfung der Mißstände der Prostituiertenwohnungen
  • 7. Kapitel. Die Zerrüttung der Familie und die Prostitution Jugendlicher
  • 8. Kapitel. Fürsorge-Einrichtungen für Minderjährige als Schutzwehren gegen die Prostitution derselben
  • 9. Kapitel. Staatliche und kommunale Zufluchts- und Erziehungsstätten für erwachsene Prostituierte
  • 10. Kapitel. Die Prostitution der dienenden Klasse und ihre Eindämmung
  • 11. Kapitel. Die Prostitution als Klassenerscheinung und ihre Ueberwindung
  • Contents

Full text

Die Lhe und die Prostitution. 
Uralte Schrifturkunden wissen uns schon von der Prostitution 
zu erzählen, aber sie reden auch im gleichen Atemzuge von der Ehe. 
Erst mit der Gestaltung der sich natürlich in ihrem Wesen wandelnden 
Eheverhältnisse konnten bestimmte außereheliche Formen der Hin 
gabe des Weibes an den Mann als Prostitutionsakte, als sittlich 
verwerfliche, die Frau bloßstellende Handlungen gekennzeichnet 
werden. Es müssen sich, erst für den sexuellen Verkehr und die Fort 
pflanzung und Auferzie'hung der Gattung bestimmte Normen in der 
Gesellschaft ausgebildet haben, wenn gewisse außereheliche Liebes 
umarmungen mit dem Makel der Prostitution belegt werden. 
Sexueller Verkehr — und die Fortpflanzung und Auferziehung 
der Gattung! Müssen sie immer zusammenfallen? Der sexuelle 
Umgang kann zum Selbstzweck erhoben werden und vollkommen 
unfruchtbar sein. Dem Prostitutionsverkehr pflegt meist die Un 
fruchtbarkeit anzuhaften. „Auf den Wegen, welche alle Welt be 
tritt, wächst kein Gras", sagt einmal treffend Bertillon. Ganz 
außerhalb seiner Absicht liegt bei dem Mann, der eine Prostituierte 
umfängt, der. Gedanke an die Fortpflanzung seines! Geschlechts. 
Zwischen dem individuellen Geschlechtsgenuß und dem ernsten Zweck 
der Fortpflanzung und Veredelung der Rasse kann sich ein 
ganzer Abgrund ausbreiten. Es ist die charakteristische Seite der 
Prostitution, daß sie gerade den bloßen Geschlechtsgenuß zu einem 
besonderen Kultus erhebt. 
Der Gedanke der Gattungsfürsorge, der in den Ehe 
einrichtungen lebt, deckt sich durchaus nicht immer mit den Liebes- 
leidenschaftcn der Menschen, die eine Ehe eingegangen sind. Die 
menschlichen Liebesleidenschaften unterliegen vielfach einem schnellen 
Wechsel. Dieser Wechsel kann direkt für die aus dem Eheverhältnis 
entsprossenen Nachkommen, für die Gattung lebensgefährlich werden. 
Die menschlichen Liebesleidenschaften sind in ihrer leiblichen und 
seelischen Richtung, in ihrer Tiefe und Stärke häufig grund 
verschieden. Verheerende Konflikte toben sich zwischen Liebe und 
Ehe, zwischen individueller Geschlechtsleidenschaft und dem Gattungs 
interesse aus.
	        

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10 Jahre Wiederaufbau. Wirtschaftszeitungs-Verlags-Ges. M.B.H., 1928.
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